IQB
Das Internetforum für
Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht
Debstedter
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Langen
Tel.:
04743 / 278 001
E-Mail:
webmaster@iqb-info.de
Web: www.iqb-info.de
Sehr
verehrte UserInnen.
Das
IQB stellt Ihnen monatlich Informationen aus den Bereichen des Medizin-,
Pflege- und Psychiatrierechtes kostenlos zur Verfügung.
Da
wir mit unserem Internetportal insbesondere einen interdisziplinären Ansatz
verfolgen, verweisen wir auch auf Fachbeiträge aus den anderen
Wissenschaftsdisziplinen, wobei leider nicht immer die Beiträge online zur
Verfügung stehen. Die Datenbank wird ständig erweitert und wird künftig auch
neben der Pdf.-Version im Online-Modus gepflegt werden.
Um Ihnen
den Einstieg in das Archiv zu
erleichtern, dürfen wir Ihnen folgende Hinweise
geben.
Vorangestellt
sind sog. Schlüsselwörter, die
jeweils mit einem Link versehen zu
den Themenschwerpunkten führen. Dieser Verzeichnis wird ständig ergänzt, so
dass Sie künftig einen Zugriff auf eine umfassende Literatur- und
Rechtsprechungsdatenbank haben werden.
Sofern
Sie nach einzelnen Begriffen suchen
wollen, nutzen Sie bitte die Suchfunktion
in dem jeweiligen Anwendungsprogramm unter „Bearbeiten – Suchen“.
Zugleich
wird die Datenbank nach Kalendermonaten
gestaltet. Dies eröffnet Ihnen die Möglichkeit, jeweils die Newsletter nach
Monaten aufzurufen. Die Beiträge und Rechtsprechungshinweise aus diesen
einzelnen Monaten werden zugleich
unter die Schlüsselwörter eingepflegt, so dass Sie bei Bedarf die neueren
Informationen über die Kalendermonate abrufen können.
Im
übrigen werden, wie bisher auch, die Newsletter eines Monats fortlaufend in
Internetportal des IQB eingestellt.
Wir
hoffen, Ihnen ein attraktives Informationssystem zur Verfügung zu stellen und
sind jederzeit für Anregungen oder Kritik dankbar.
Zugleich
dürfen wir darauf hinweisen, dass wir keinerlei Haftung für die Inhalte der
verlinkten Seiten übernehmen können >>> vgl.
hierzu die Hinweise <<<
Ihr
IQB
Lutz
Barth
A
Arbeitsrecht
- Kündigung (Verletzung der Loyalitätspflichten)
- Rückzahlungsklausel – Ausbildungskosten (BAG)
Alterspatient
-
Antibiotische Therapie
- Geschäftsfähigkeit
- Geschäftsunfähigkeit
B
D
- und Blutdruck
- Demenz und Zahnstatus
- …und Krankenhaus
-
Dokumentationsverantwortung (Arzt)
E
Ernährung
Ethik Kommissionen
Expertenstandard
- Dekubitus-Prophylaxe
- Sturzprohylaxe
F
G
Geriatrie
- Assessment
Grundrechte
H
Harninkontinenz
Heimvertrag
- Abwesenheitsklausel
(BGH)
- fristlose Kündigung
I
Injektion
Inkontinenz
- Assessment
K
41. Kongress der
Bezirksärztekammer Nordwürttemberg (2006)
mit ausgewählten Themen (u.a. Patientenverfügungen)
L
- Expertenstandard Dekubitus Prophylaxe
M
Multimorbidität
N
Neurowissenschaft
- Hirnforschung / Willensfreieit
O
P
Palliativmedizin
- Ernährung im
Sterbeprozess
- Physiotherapie
- Parkinson-Syndrome
(Repetitorium)
Patientenrechte
Patientenverfügung
Pflege
Pflegediagnose
Pflegedokumentation
- Pflegetagebuch
Pharmazie
Psychopharmaka
-
Handlungsempfehlungen
Psychopharmakotherie
R
Schmerz
- Schmerz und neuronale
Prozesse
-
Strumatherapie
Stürze
- Haftung bei
Sturzfällen
- Hüftfraktur
- Aufsichtspflichten und Sturz
Sturzgefahr
Sozialrecht – Rechtsprechung
- Weihnachtsbeihilfe Heimbewohner
- Wachkomapatient und Spazierfahrten (SG)
- Versorgungsvertrag / Kündigung (LSG Sachsen)
T
Therapiefreiheit
-
Alternative Heilmethoden
Tumorpatienten - Palliation
U
Überwachungspflichten
V
Verwaltungsrecht – Rechtsprechung
W
Wachkomapatient und Spazierfahrten (SG)
Wirtschaftlichkeit
- Pflegeleistungen
- Zahnerkrankungen
- Rechtsfragen der zahnärztlichen
Behandlung
Zivilrecht – Rechtsprechung
-
Urteilsrezensionen
Zuteilungsmedizin
Zwangsernährung
Prüfungen in der Pflegeausbildung
v.
F. Henke
Die
bundeseinheitlichen Regelungen im Gesetz für die Berufe in der Gesundheits- und
Krankenpflege und in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, im
Altenpflegegesetz sowie in der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
liefern relativ grobe Vorgaben für die schriftlichen, mündlichen und
praktischen Prüfungen in den Pflegeausbildungen. Im Folgenden werden
ausführlichere Hilfen für die Organisation und Dokumentation von Prüfungen in
der Pflegeausbildung gegeben, ohne die Gestaltungsfreiheit und Vielfältigkeit
der verschiedenen Ausbildungseinrichtungen einzuschränken.
Quelle: CareLounge
>>> mehr dazu (html) <<<
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom
11. April 2006 - 9 AZR 610/05 -
Rückzahlungsklausel - Ausbildungskosten
Haben die Parteien in einem
vom Arbeitgeber vorformulierten Arbeitsvertrag vereinbart, dass ein
Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor Ablauf einer bestimmten
Frist vom Arbeitgeber übernommene Ausbildungskosten zurückzahlen muss, ohne
dass es auf den Grund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ankommt, ist
diese Rückzahlungsklausel unwirksam. Sie benachteiligt den Arbeitnehmer
entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen und ist damit nach
§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam. Eine Auslegung der
Klausel dahingehend, dass sie nur für den Fall gilt, dass das Arbeitsverhältnis
durch den Arbeitnehmer selbst oder wegen eines von ihm zu vertretenden Grundes
durch den Arbeitgeber beendet wird (geltungserhaltende Reduktion) scheidet
aus….
Quelle:
Pressemitteilung BAG Nr. 25/06 >>>
zur Mitteilung <<<
Am 28. März 2006 hat das Landesarbeitsgericht Berlin
in Fortsetzung der mündlichen Verhandlung vom 14. Februar 2006 entschieden,
dass die fristlose Kündigung gegenüber einer Altenpflegerin wirksam sei. Die
Altenpflegerin hatte mehrfach auf Missstände im Pflegebereich hingewiesen und
dabei schließlich eine Strafanzeige gegen ihren Arbeitgeber gestellt, die unter
anderem den Vorwurf des Betrugs in Bezug auf die Dokumentation der
Pflegeleistungen enthielt. Diese Behauptungen hätten sich im Rechtsstreit indes
in keiner Weise belegen lassen. Dies stellte nach Auffassung des
Landesarbeitsgerichts eine schwere Loyalitätspflichtverletzung durch die
Arbeitnehmerin dar, die es insoweit auch verabsäumt habe, zunächst
innerbetrieblich für Abhilfe zu sorgen. Bei einer solchen Pflichtverletzung sei
dem Arbeitgeber die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zuzumuten.
Gegen diese Entscheidung wurde ein Rechtsmittel nicht
zugelassen.
Quelle:
LAG Berlin
Pressemitteilung 14/06
Die
Loyalitätspflicht(en) der MitarbeiterInnen – eine erste Problemorientierung
v. Lutz Barth, 07.04.06
Quelle: IQB – Internetpräsenz >>> zum Beitrag
<<< pdf
Personalmanagement in der stationären Altenpflege
– Expertise
von H. Zietzschmann,im Auftrag des Bundesministeriums Familie, Senioren, Frauen
und Jugend, 2005
Quelle: Web >>>
zum Dokument <<< pdf
Geriatriezulage für Pflegehilfskräfte in Altenheimen
der AWO
LAG
Hamm, Beschluss v. 16.03.06 (Revision zugelassen)
Quelle: NRWE – Entscheidungssammlung – online >>> zur
Entscheidung (html) <<<
Aktuelle Rechtsfragen zum Arbeitszeugnis
v. Stefan Löw, in Neue
Juristische Wochenschrift (NJW) 2005, S. 3605 ff.
Der Autor gibt einen
Überblick über aktuelle Probleme aus dem Bereich des Arbeitszeugnisrechts. Er
geht auf die äußere Form, den Inhalt sowie auf die Zeugnissprache, -erteilung,
prozessuale Fragen, die Haftung des Arbeitgebers sowie auf die Zwangsvollstreckung
ein. Instruktiver Beitrag, der aktuellen Fragen rund um das Arbeitszeugnis
thematisiert.
BAG,
Urt. v. 07.12.2005 - 5 AZR 535/04
Arbeit auf Abruf
1. § 12 Abs. 1 Satz 2 TzBfG erfordert die Festlegung
einer Mindestdauer der wöchentlichen und der täglichen Arbeitszeit. Die
Arbeitsvertragsparteien können wirksam vereinbaren, dass der Arbeitnehmer über
die vertragliche Mindestarbeitszeit hinaus Arbeit auf Abruf leisten muss.
2. Die bei einer Vereinbarung von Arbeit auf Abruf
einseitig vom Arbeitgeber abrufbare Arbeit des Arbeitnehmers darf nicht mehr
als 25 % der vereinbarten wöchentlichen Mindestarbeitszeit betragen.
Quelle: BAG-Entscheidungssammlung – online >>>
zur Entscheidung (html) <<<
Schlüsselwörter:
Patientenrechte / Patientenautonomie / Patientenwille / Einwilligung / Patientenverfügung
>>> zurück
zum Inhaltsverzeichnis <<<
Patientenverfügung.
Ein Instrument der Selbstbestimmung
Stellungnahme des
Nationalen Ethikrates vom Juni 2005
>>>
Druck-Version <<<
Quelle:
Nationaler Ethikrat.org
Zwischen Fürsorge und
Selbstbestimmung – Über die Grenzen von Patientenautonomie und
Patientenverfügung
v. Ch.
Quelle: Ethikrat online >>>
zum Beitrag <<< pdf
Die ärztliche
Behandlung einwilligungsunfähiger Patienten aus juristischer Sicht und die
aktuelle Diskussion über Verbindlichkeit und Reichweite von
Patientenverfügungen
v. Stolz (2005)
Quelle: Ärztekammer Baden-Würt. >>> zum
Beitrag pdf
<<<
Jede dritte Diagnose wird erst
durch ein Gespräch möglich
von H. S. Füeßl
Die Bezeichnung
„Sprechstunde" geht an der Realität in deutschen Arztpraxen vielfach
vorbei. Denn es wird dort (zu) wenig gesprochen, und natürlich hat der Patient
keine Stunde Zeit, seine Nöte an den Fachmann zu bringen. Noch weniger wird
wahrscheinlich zugehört.
Quelle: MMM-online Quelle: MMW
Fortschr Med. 2006;148(3): 23-24
Bewusstlos, aber autonom?: Ethische
Analyse stellvertretender Entscheidungen für einwilligungsunfähige Patienten
Jox, R. J., in Ethik in der Medizin
(EthikMed) 2004(4), S. 401 ff.
Seite A-2499 / B-2109 /
C-2029 >>> HTML
Sondenernährung und Patientenwille
Anonymus, in Ethik in der Medizin
(EthikMed) 2004(3), S. 288
Schmidt erlässt neue Richtlinien zur künstlichen Ernährung
Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21247
Der „Runde Tisch Pflege“ legt Empfehlungen
vor …
>>> http://www.bmgs.bund.de/deu/gra/themen/pflege/4187.php
Ethikrat will den Patientenwillen stärken
Stellungnahme der
Experten / Patientenverfügungen sollten künftig für Arzt und
Pflegende verbindlich sein…
mit weiteren Kommentaren…
>>>
mehr dazu Ärzte Zeitung online, 03.06.05
*Quelle: Ärzte Zeitung online
Patientenverfügungen in der hausärztlichen Betreuung von Patienten am
Lebensende
v. Burchardi, Nicole;
Rauprich, Oliver; Vollmann, Jochen
in Zeitschrift für Pallitaivmedizin (Heft 2) Juni
2005, S. 65
Die Patientenverfügung aus richterlicher Sicht
v. E. Heitmann
in Ärzteblatt Sachsen-Anhalt 5/2005, 15
f.
Medizinischer Paternalismus und Patientenautonomie
v. Mag. Dipl. theol. M. Leibl,
in Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 03/2001, S. 42 ff.
Fünf Thesen v. M. Leibl:
1. Die Selbstbestimmung des Patienten wird auch durch ärztliche
Fürsorge ermöglicht.
2. Ein Zuwachs an Selbstbestimmung setzt einen Zuwachs an Übernahme von
Selbstverantwortung voraus.
3. Der Mensch ist als Person im Tiefsten unverfügbares Geheimnis. Als
Person birgt jeder Mensch seine existenzielle Wahrheit, die somit unverfügbar
bleibt und nur im Dialog von Person zu Person erschlossen und respektiert
werden kann.
4. Der Arzt muss sich nicht für das Unterlassen, sondern für das
Handeln rechtfertigen. Dieses muss zumindest dem mutmaßlichen Patientenwillen
entsprechen und eine realistische Chance auf eine verbesserte Lebensqualität
haben.
5. Sterben ist kein pures Erleiden, sondern letzte personale Tat. Sie
wird vom einzelnen Menschen als Person getan, also im Bereich des
Geheimnishaften und Unverfügbaren, in dem gläubige Menschen Gott erahnen und
glauben.
Quelle:
Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 03/2001, S. 42 ff. >>> zum Beitrag (html) <<<
Patientenverfügungen aus ethischer Sicht
v. K. Kreß, in Der Kassenarzt 6/2005, S. 30 ff.
Ärztlicher Rat ist für eine Patientenverfügung unverzichtbar
Eine Patientenverfügung
bezieht sich auf den Bereich passive Sterbebegleitung und Schwerstkrankenpflege
und erklärt, welche Pflege und ärztliche Behandlung der Verfügende wünscht,
wenn er sich selbst nicht mehr dazu äußern kann.
Quelle: Ärzte Zeitung online >>>
zum Beitrag <<<
Rechtzeitig vorsorgen - damit der eigene Wille weiter gilt!
Was passiert, wenn ich meinen
Willen nicht mehr artikulieren kann? In einer heute beginnenden Serie stellt
die "Ärzte Zeitung" die Möglichkeiten vor, mit denen sich
sicherstellen läßt, daß auch in einer solchen Lebensphase die eigenen Wünsche
beachtet werden. ![]()
Quelle: Ärzte Zeitung online
>>> zum Beitrag <<<
Die Vorsorgevollmacht regelt die Betreuung
Im Fall der Handlungsunfähigkeit
brauchen Patienten jemanden, der sich um ihre Belange kümmert
Von A. Nagl und J. Wawatschek
Was passiert, wenn ich meinen
Willen nicht mehr artikulieren kann? In einer Serie stellt die "Ärzte
Zeitung" die Möglichkeiten vor, mit denen sich sicherstellen läßt, daß
auch in einer solchen Lebensphase die eigenen Wünsche beachtet
werden. ![]()
Quelle: Ärzte
Zeitung Online >>> zum Beitrag (html) <<<
Schlüsselwörter:
Pharmazie / Polypharmazie
/ Arzneimitteltherapie / Pharmakotherapie / Patientenzufriedenheit / Psychopharmaka
>>>
zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Aufklärung des Patienten über Risiken und
Nebenwirkungen eines Medikaments. Urt. d. BGH v.
15.03.2005
v.
Rieger, in DMW 27/2005, S. 1656 ff.
"Medizin
US-Studie: Leitlinien gefährden polymorbide Patienten durch Polypharmazie
BALTIMORE. Die strikte Einhaltung medizinischer
Leitlinien kann bei älteren polymorbiden Patienten zu einer Polypharmazie
führen, die für die Patienten kaum umzusetzen ist und sie möglicherweise sogar
gefährdet, warnen Altersforscher im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2005;
294:716-724)"....
Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21034
PHARMAZIE
Polypharmazie in der Psychiatrie - Ganz normale Wechselwirkungen
von Brigitte M. Gensthaler,
Regensburg
"Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen nehmen oft mehrere Arzneimittel
ein. Vielfach kommen weitere chronische Leiden hinzu, die ebenfalls
medikamentös behandelt werden. Grunderkrankungen, Missbrauch von Konsumgiften
und die Fülle verordneter Arzneimittel können erheblich miteinander
wechselwirken."
Quelle: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/pza/2003-26/pharm2.htm
Die Arzneimitteltherapie des Alterspatienten
-
ein Beitrag zu den rechtlichen Aspekten (Teil I)
>>> mehr dazu
v. Lutz Barth
Die Arzneimitteltherapie des
Alterspatienten
- ein Beitrag zu den rechtlichen Aspekten (Teil II)
von Ass. jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>>
mehr dazu
"Ein dramatisches Ausmaß an
Unterversorgung"
Eine Studie forschender
Arzneimittelhersteller soll die Lücke zwischen Therapiemöglichkeiten und
Realität zeigen,
in
Ärzte Zeitung v. 18.10.04 (Nr. 188)
Mündige Patienten
Eine niedersächsische Studie hat
gezeigt, dass Verordnungsentscheidungen in Hausarztpraxen sich leichter
vermitteln lassen, wenn Patienten gut informiert sind. Eine Patientenbefragung
zur Pharmakotherapie, in Nds.ÄBl. (4) 2004, S. 78 ff.) >>>
mehr dazu
Beitragsrezension:
Patientenzufriedenheit mit Psychopharmakotherapie
von Ass. jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Handlungsempfehlungen zur Verordnung von Psychopharmaka
im Altenpflegeheim
Ergebnisse
einer interdisziplinären Untersuchung unter Berücksichtigung
gerontopsychiatrischer, ethischer und juristischer Aspekte
gefördert von der BHF-Bank-Stiftung,
Frankfurt /M.
Projektleiter:
Prof. Dr. med. J. Pantel, Dr. med. B.
Weber - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Frankfurt /M.
Frau Dr. med. G. Bockenheimer-Lucius,
Senckenbergisches Institut für Geschichte der Medizin, Frankfurt/M
Prof. Dr. jur. I. Ebsen, Institut für
Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht, Frankfurt /M.
>>> (pdf) http://www.bhf-bank-stiftung.de/Abschlussbericht.pdf
Der „ärztliche Kernbereich“
im Rahmen einer angeordneten „Bedarfsmedikation“
- Grund und Grenzen
der Bedarfsmedikation beim Alterspatienen
v. Lutz Barth
Quelle: http://www.iqb-info.de/Kernbereich_Bedarfsmedikation.pdf
Fortführen der medikamentösen Therapie nach Krankenhausaufenthalt
Neuanfang mit Risiko und Chance
v. M. Gulich u. U. Waldmann
Quelle: http://www.hausarzt-online.de/sys/pdf.php?rubrik=ha&url=1405/53-56.pdf
Psychopharmaka-Verordnungen
Ergebnisse und Kommentare zum
Arzneiverordnungsreport 2004, von Prof. Dr. J. Fritze
Quelle: DGPPN >>>
zur aktuellen Stellungnahme (pdf)
Polypharmazie bei älteren Patienten in Sachsen
U. Maywald; I. Hach
TU Dresden, Institut für
klinische Pharmakologie
Quelle: Sächsisches Ärzteblatt 10/2005 >>> Zum
Beitrag (pdf) <<<
Besonderheiten der antibiotischen Therapie bei alten Menschen
Dr.
med. Ann-Kathrin Meyer, Allgemeines Krankenhaus Wandsbek
“In den vergangenen 100 Jahren hat sich die
Lebenserwartung verdoppelt und dieses ist ganz besonders durch die
Möglichkeiten der effektiven Infektionsbehandlung mit Antibiotika bedingt. Aber
auch heute stirbt 1/3 der älteren Menschen an Infektionen. Wie solche
Infektionen vermieden werden können und welche Therapie sinnnvoll ist, führt
Dr. Meyer hier aus.“
Quelle:
Ärztekammer Hamburg : >>>
Zum Beitrag (03.04.01) (pdf) <<<
Polypharmakotherapie: Ein Problem der Evidence-based Medicine
v. T. Meinertz, J. Jähler
Polypragmasie, dem Wortsinn nach Vielfalt des
Handelns, dem Sinne nach eine meist medikamentöse Mehrfachtherapie, war immer
schon und wird heute zunehmend zum Problem. Im gleichen Sinne, aber inhaltlich
treffender werden die Begriffe Polypharmakotherapie und Polypharmazie verwandt.
Quelle: Ärztekammer Baden-Württ., in AMT 06/2005 >>>
Zum Beitrag (pdf) <<<
Anmerkung:
Instruktiver Beitrag zur Polypharmakotherapie;
die Autoren kommen im wesentlichen zum Ergebnis, dass zwar aufgrund des
gehäuften Krankheitspanoramas eine Multimedikation nicht immer vermeidbar ist
und dass gerade aufgrund dieser Tatsache der Priorisierung im Rahmen einer
Pharmakotherapie ein besonderer Stellenwert zukommt. Die Autoren weisen u.a.
darauf hin, dass nicht (nur) unter fachspezifischen Aspekten ein Pharmakon zu
beurteilen und zu verordnen ist, sondern insgesamt der multimorbide Patient bei
einer entsprechenden Verordnung zu berücksichtigen ist. Ein solches setzt
freilich voraus, dass die verschiedenen Fachärzte sich jeweils wechselseitig
abstimmen, um so im Sinne einer Priorisierung die Rangfolge einer Medikation
festlegen zu können.
Depotneuroleptika - eine veraltete Therapieform?
v. S. Heres, W. Kissling
Die Rezidivraten unter
schizophren Erkrankten sind auch nach der Einführung der atypischen
Antipsychotika nach wie vor hoch. Ein möglicher Grund hierfür ist die geringe
Compliance im Rahmen der medikamentösen Therapie. (PPT 1/2004)
in Psychopahrmakotherapie
(PPT) 1/2004, S. 11 ff.
Quelle: PPT >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
Atypische Antipsychotika und metabolisches Syndrom
v. Fric, Laux, Artmann,
Bickmann, Fink, Fingel
In jüngster Zeit wurden
atypischen Antipsychotika mit unerwünschten Wirkungen wie der Entwicklung eines
metabolischen Syndroms in Verbindung gebracht. In einer Anwendungsbeobachtung
unter klinischen Routinebedingungen wurde der Einfluss von Olanzapin auf den
Glucose- und von Quetiapin auf den Lipidstoffwechsel überprüft.
in Psychopahrmakotherapie
(PPT) 2/2005, S. 51 ff.
Quelle: PPT >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
Klinisch wichtige Interaktionen von Antimykotika
v. W. Kämmerer
Im Gegensatz zu pharmakodynamischen Wechselwirkungen ist die Voraussage
pharmakokinetischer Interaktionen schwieriger, da diese Prozesse nur in
Ausnahmefällen arzneistoffspezifisch sind. Man sollte daher immer mit solchen
Interferenzen rechnen. V. in, Arzneimittetherapie (AMT) 03/2005, S.72 ff.
Quelle: AMT >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
Psychodynamik: Therapeutische Zuwendung und Psychopharmaka ergänzen
sich
v. H. Bierl
Quelle: Der Hausarzt – online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 2/2005, S. 8 ff. <<<
Noch einmal:
Zur Anordnungs- und Dokumentationsverantwortung des Arztes
v. Roßbruch.,
in PflR 2005/3, 115 ff.
Expertenthema
CareLounge >>> Pflegeausbildung
v.
Friedhelm Henke
Das Pflegetagebuch ist ein
Beweismittel. Hier sollte genauestens aufgeschrieben werden, welche
Pflegehilfen die Angehörigen (Laienpflegekräfte) wann und wie lange geleistet
haben. Welche Anforderungen an ein solches Pflegetagebuch gestellt werden und
wie so ein Pflegetagebuch aussehen könnte, erfahren Sie in diesem Artikel.
>>>
zum Fachbeitrag CareLounge <<<
Qualitätssicherung:
Dokumentationsflut ohne Nutzen
Niemann, F.-Michael; Wohlers, Jörg
Deutsches Ärzteblatt online, 06.05.2005, www.aerzteblatt.de/aufsaetze/050
>>>mehr
dazu PDF
*Quelle: Ärzte Zeitung online
Struma: Häufigste Ursache ist Iodmangel - Eine
sorgfältige Abklärung ist stets angebracht
Prof. Dr. med. Frank Grünwald
Quelle: SeminarHausarztpraxis >>> zum Beitrag <<<
Strumatherapie in der hausärztlichen Praxis: Mit
Medikamenten eine Operation vermeiden
Prof. Dr. med. Martin Grußendorf
Quelle:
SeminarHausarztpraxis >>> zum Beitrag <<<
>>>
zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Die
Palliation bei Tumorpatienten
Leitung: Prof. Dr. med. Rainer Dierkesmann, Gerlingen
Lebensqualität
- psychoonkologische Aspekte (Wickert) [PDF]
Palliation
zu Hause (Höring) [PDF]
Aufgaben
der stationären Palliation (Eckert/Geißler) [PDF]
Aufgaben
der Brückenschwestern (Schönberner) [PDF]
Psychoonkologische
Hilfen (Broeckmann) [PDF]
Palliativmedizin: Lebensqualität für Schwerstkranke*
Klinkhammer, Gisela, in Deutsches
Ärzteblatt 101, Ausgabe 38 vom 17.09.2004,
Quelle: Deutsches Ärzteblatt – online - >>> HTML
Zwischenbericht
der Enquete-Kommission
Ethik und Recht der modernen Medizin
Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und
Sterbender in Deutschland durch Palliativmedizin und Hospizarbeit (BTDr.
15/5858 v. 22.06.05) >>>
Zwischenbericht
Gutachten von Birgit Jaspers u. Thomas Schindler
Stand der Palliativmedizin und Hospizarbeit in Deutschland und im Vergleich zu
ausgewählten Staaten (Belgien, Frankreich, Großbritannien, Niederlande,
Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien)
Auftraggeber:
Enquete-Kommission des Bundestages „Ethik und Recht der modernen Medizin“
Laufzeit: 01.05. bis 30.11.2004
http://www.bundestag.de/parlament/kommissionen/ethik_med/gutachten/
Palliativstützpunkte sollen wohnortnahe Versorgung sichern
Von Angela Mißlbeck
Dass es bei der medizinischen Versorgung schwerstkranker Patienten in
Deutschland Defizite gibt, ist immer wieder Thema in den Medien. Lange haben
Palliativmediziner deshalb Bestandsaufnahmen und Bedarfsanalysen für die
Versorgung dieser Patienten gefordert. Jetzt hat Brandenburg nach Niedersachsen
als zweites Bundesland eine solche Analyse vorgelegt.
>>>
mehr dazu Ärzte Zeitung online
*Quelle: Ärzte Zeitung online
Der geriatrische Patient in der Intensivmedizin - Relevante Aspekte des
Outcomes aus intensivpflegerischer Sicht
v. H.-T. Panknin
in Zeitschrift intensiv (Heft 5) September 2005, S.
200
Palliative medizinische Versorgung
Schwerstkranker in der Klinik
v.
Schuler/Günther/Schubert
Quelle: ÄBL-Sachsen 06/2005 >>> zum Beitrag (pdf) <<<
Palliative Ernährung - Ernährung im Sterbeprozess
v. Ch. Kolb
Wenn man sieht wie ein
anderer Mensch hungert oder durstet, so löst dies in uns
die natürliche Reaktion aus: "Dies muss unbedingt verhindert werden".
Unzureichende Nahrungszufuhr bedeutet Vernachlässigung, Verwahrlosung und
Pflichtverletzung.
Quelle: http://www.nahrungsverweigerung.de/scripts/pall_ernahr.html
>>>
zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Eine grenzübergreifende Initiative gegen aktive Sterbehilfe haben Bischöfe aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz gestartet...
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
(online) >>> mehr dazu
<<<
Zum Abbruch der künstlichen Ernährung eines betreuten Patienten
Anmerkung zu BGH, Beschluss v. 8.6.2005 – XII ZR 177/03
von Höfling, in
Juristenzeitung (JZ) 2006/3, S. 145 ff.
Sonden-Urteil
des Bundesgerichtshofs – Drahtseilakt zwischen Sozial-, Heim- und
Verbraucherschutzrecht
v. Griep, in Zeitschrift PflR 2005/2, S. 53 ff.
Terri Schiavo kehrt immer wieder
Jeglichen
Anfängen der Euthanasie in Deutschland wehren! Es gab und gibt nur eine
bioethische Verpflichtung: weiterpflegen und weiterernähren.
Ein
Kommentar von Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik, Eichstätt v. 06.08.05
Quelle: Katholische
Nachrichten (Kath.Net) >>>
zum Kommentar (html) <<<
BÄK Präsident Hoppe kritisiert Kurs zu aktiver
Sterbehilfe
Ärztepräsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe hat
das Jahr 2005 als einen Wendepunkt in der öffentlichen Sterbehilfe-Diskussion
in Deutschland bezeichnet. In einem Interview warnte er vor einer Entwicklung
hin zu einer Euthanasie-Praxis wie in den Niederlanden und Belgien, wo Tötung
auf Verlangen legal praktiziert werden darf.
Zum
vollständigen Interview: Quelle BÄK >>> Interview (html) <<<
"Freigabe der aktiven Sterbehilfe könnte zum Dammbruch
führen"
Der Präsident des
Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier gegen Legalisierung.
In der politischen Diskussion
über eine mögliche Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Deutschland hat die
Bundesärztekammer Unterstützung bekommen: Auch der Präsident des Bundesverfassungsgerichts
Hans-Jürgen Papier spricht sich klar gegen eine Legalisierung aus.
Quelle: Ärzte Zeitung Online >>>
mehr dazu (html) <<<
Kultur des Lebens – Kultur des Todes
Zum Lebensschutz in Deutschland und Europa
v. Prof. Manfred Spieker,
Vortrag v. 23.10.04
Anm.:
Lesenswerter Vortrag zur Frage des Kultur des Todes mit Blick auf die
gesellschaftlichen und rechtlichen Strukturen, die den „Tod“
gesellschaftsfähiger machen sollen. Dieser Beitrag regt zum weiteren Nachdenken
in dem höchst sensiblen Spannungsfeld zwischen Gesellschaft, Medizin und Recht
an.
Lutz Barth
Rechtliche Bewertung von Zwangsernährung
bleibt umstritten
Rechtsstreit um einen
gestorbenen Wachkoma-Patienten / Pflegeheim verweigerte drei Jahre
lang Anordnung zur Einstellung der Ernährung
Quelle: Ärzte Zeitung online >>>
mehr dazu (html) <<<
Sterben sollte menschenwürdig und schmerzfrei sein
Begleiten Sie Ihre Patienten bis zum Schluss
v. P. Stiefelhagen
Quelle: MMW – online Fortschr.Med. 2005;147(22):
21-22
>>>
Zum Beitrag (html.) <<<
Pleschberger, Sabine
"Bloß nicht zur Last fallen!" : Leben und
Sterben in Würde aus der Sicht alter Menschen in Pflegeheimen
Dokument
1.pdf (2,316 KB) pdf
Dyspnoe, Erbrechen, Verwirrtheit und Angst
Wie wird das Leiden Sterbender erträglicher?
v. P. Stiefelhagen
►ein Fortbildungsbeitrag
Quelle: MMW – online Fortschr.Med. 22/2005 (147 Jg.)
22ff./560 ff. >>>
Zum Beitrag (pdf) <<<
Sondenernährung und Patientenwille
Anonymus, in Ethik in der Medizin
(EthikMed) 2004(3), S. 288
"Beine, Karl H.;
Böttger-Kessler, Grit
Brisantes Forschungsprojekt: Sterbehilfe bei
Menschen im Wachkoma?
Deutsches Ärzteblatt 102,
Ausgabe 30 vom 29.07.2005, Seite A-2082 / B-1756 / C-1660
THEMEN DER ZEIT
Spätestens seitdem das Schicksal von Terri Schiavo weltweit öffentliches
Interesse erregt hat, wird auch in Deutschland verstärkt über den Umgang mit
Menschen im Wachkoma debattiert. In der deutschen Bevölkerung wird die aktive
Sterbehilfe mit deutlicher Mehrheit befürwortet (1). Für die Gesundheitsberufe
liegen vergleichbare Einstellungsuntersuchungen kaum vor (2). Im Rahmen eines
Forschungsprojektes an der Universität Witten/Herdecke wurde mit einem
Fragebogen die Einstellung von Ärztinnen und Ärzten, von Krankenschwestern und
-pflegern und von Altenpflegerinnen und Altenpflegern zur aktiven Sterbehilfe
bei Menschen im Wachkoma untersucht (3). Die Fragebögen wurden im Oktober 2002
an sämtliche Krankenhäuser und Reha - Abteilungen versandt, die mehr als 15
intensivmedizinische Betten vorhielten oder eine Abteilung für Unfallchirurgie,
Neurologie, Neurochirurgie oder Neuropädiatrie hatten. Überdies wurde der
Fragebogen an alle deutschen Rehabilitationseinrichtungen für Wachkomapatienten
verschickt."* ...
>>> zum vollständigen Beitrag: *Quelle http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=47775
„Unheilbar Kranker kämpft für
Weiterbehandlung“
„Haben Ärzte das Recht,
einen unheilbar kranken Patienten sterben zu lassen, auch wenn der Patient
ausdrücklich wünscht, unter allen Umständen am Leben gehalten zu werden?
Um diese Frage geht es in
einem aufsehenerregenden Prozess in Großbritannien, in der ein an zerebellärer
Ataxie leidender Patient erstinstanzlich die Weiterbehandlung gerichtlich
erwirkt hat.
>>> mehr dazu
in Ärzte Zeitung Nr. 92 v. 23.05.05, S. 4
Persistent vegetative state: Verdursten
lassen oder sterben dürfen?
Deutsches Ärzteblatt 102,
Ausgabe 30 vom 29.07.2005, Seite A-2079 / B-1753 / C-1657
THEMEN DER ZEIT,
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=47774
Schmidt erlässt neue Richtlinien zur künstlichen Ernährung
Quelle:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21247
Künstliche Ernährung
Gut gemeint ist nicht immer gut
gemacht
in Deutsches Ärzteblatt / Jg.102 / Heft 31-32 / 08.08.05 / A 2137 ff. >>>
mehr dazu
Sterbehilfe in Deutschland – aktuelle Rechtsprechung.
Schreiber, H.-L., in Der Kassenarzt
2004(15), S. 22 ff.
Sterbehilfe,
Euthanasie und Sterbebegleitung: Eine
steigende Dunkelziffer*
Klinkhammer, Gisela, in PP 3, Ausgabe
September 2004, Seite 408 >>>HTML
*Quelle: Deutsches Ärzteblatt – online -
Sterben
Wann wird der Tod zum Freund?
Viele Menschen wollen mit
einer Patientenverfügung über ihr Lebensende selbst bestimmen. Was darf, was
muss das Gesetz festlegen – und wer entscheidet? Zwei
Experten im Streitgespräch:
Margot v. Renesse und Klaus Kutzer
Quelle: Zeit Online
>>>
Zum Streitgespräch <<< (html)
Quelle: Nahrungsverweigerung.de >>>
mehr dazu (html) <<<
Sonden-Urteil des Bundesgerichtshofs – Drahtseilakt zwischen Sozial-,
Heim- und Verbraucherschutzrecht
v. H. Griep, in PflegeRecht 2/2005, S. 53 ff.
Leben zwischen Religion und Recht
G. Rollecke, in Juristenzeitung 09/2005, S. 421ff.
Gaßner, Schottky: Falschbuchungen von Pflegehilfsmitteln zu Lasten der
Pflegeversicherung in der ambulanten Versorgung - Anmerkung zum Urteil des
Sozialgerichts München vom 12. 5. 2004 - Az.: S 3 P 50/01
Dossier Sterbehilfe
Umfangreiches Dossier zur
Sterbehilfe mit einer umfassenden Dokumentation der Beiträge in der Deutschen
Ärztezeitung ab 1998 / Gesetze / Grundsätze u.a. der BÄK / Entschließungen des
Dt. Ärztetages / Patientenverfügungen
Quelle: Deutsches Ärzteblatt – online >>> mehr
dazu (html/pdf) <<<
Nischen für den Hausarzt:
Mangelernährung – helfen Sie Ihren betagten Patienten
v. Beatrice Wagner
Quelle: Der Hausarzt – online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 6/2004, S. 38 ff. <<<
Sterbebegleitung oder Sterbehilfe
Wo liegen bei uns die Grenzen?
„Ein würdiges Ende bei
halbwegs akzeptabler Lebensqualität, das wollen alle. Viele Hausärzte aber
wissen: Schmerzfreiheit allein bringt Schwerstkranken den Lebenswillen nicht
immer zurück. Sterbehilfe oder Sterbebegleitung: Wo liegen die Grenzen?“
Quelle: MMW-online >>>
zum Beitrag (html) <<<
>>>
zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Eine Projektbefragung zeigt, dass
Ärztinnen und Ärzte in der Sturzprävention betagter Menschen aktiv sind
v.
Andrea Icks
„Das
Projekt ist bisher in 22 Alten- und Pflegeheimen in vier Regionen in Nordrhein
implementiert. Pflegekräfte und Trainer wurden geschult. In den teilnehmenden
Heimen nehmen zwischen 5 und 22 Prozent der sturzgefährdeten Bewohnerinnen und
Bewohner am Kraft- und Balancetraining teil“
Quelle: Rheinisches Ärzteblatt 6/2006, S. 16
>>> mehr
dazu online <<<
Anmerkung zu BGH, Urt. v.
28.4.2005 – III ZR 399/04 -, Anspruchsteller trägt grundsätzlich die Beweislast
für schuldhafte Pflichtverletzung des Pflegepersonals bei einem Unfall im Heim
v. W. Grischkat, in
(Versicherungsrecht) VersR 2005/21, S. 984 ff.
Voraussetzungen für die Haftung des Pflegewohnheims bei Unfall einer
gebrechlichen Bewohnerin – zugleich Anmerkung zu BGH, Urt. v. 28.4.2005
v. L. Jäger, in (Gesundheitsrecht) GesR 2005/8, S. 346 ff.
Akutes Sturzrisiko in
Pflegeheimen – Verfehlte Prozessstrategie und Prozessleitung
v. Ruth Schultze-Zeu und Hartmut Riehn
in Zeitschrift Medizinrecht
(MedR) Heft 12 /2005, S. 696 - 701
Anm. zu BGH
Urt. v. 28.4.2005 – III ZR 399/04, Sorgfaltspflichten des Heimträgers bei Sturz
des Bewohners
v.
Hoffmann, in Recht & Psychiatrie (R&P) 2005/3, S. 152 ff.
Muskelfunktion
wird negativ beeinflusst
Anämie erhöht wiederholte Sturzgefahr Älterer
Anämien unter Senioren sind häufig und gehen mit
einem erhöhten Risiko sich wiederholender Stürze einher, warnen niederländische
Wissenschaftler.
Quelle:
Ärztliche Praxis >>>
Artikel (html) <<<
„Hausärzte sollten in den Heimen stets die
Sturzprophylaxe anmahnen“
...Für Dr. Clemens
Becker, Chefarzt der Klinik für Geriatrische Reha am Robert-Bosch-Krankenhaus
in Stuttgart, zählt die Sturzprävention zu den Maßnahmen, die ein Pflegeheim
realisieren kann und muss...Es gibt einen neuen Expertenstandard zur
Sturzprophylaxe, der nach seiner Meinung in der jüngsten Entscheidung des BGH
v. 29.04.05 unberücksichtigt geblieben sei...
>>> mehr dazu
in: Ärzte Zeitung Nr. 94 v. 25.05.05, S. 1 u. 2
Sturzprävention bei Senioren
Eine interdisziplinäre Aufgabe
in Deutsches Ärzteblatt / Jg.102 / Heft 31-32 / 08.08.05 / A 2150 ff.
>>>
mehr dazu
Mobilität und Mobilitätsstörungen von HeimbewohnerInnen,
Bericht 3*
Dritter Jahresbericht des
Ulmer Modellvorhabens: "Verminderung von sturzbedingten Verletzungen bei
Alten- und Pflegeheim bewohnern"
http://www.kda.de/german/download/detail.php?id_dl_dl=6
*Quelle KDA (2001)
Expertenstandard Sturzprophylaxe:
Ältere Sturzpatienten in der
hausärztlichen Praxis und Alteneinrichtung
von Ass.
jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal
>>>
mehr dazu
Haftung bei Sturzfällen im Krankenhaus, Alten- oder
Pflegeheim unter Heranziehung der Beweiserleichterung des voll beherrschbaren
Risikos,
v. RA(in)
Dr. Schultze-Zeu, in IQB-Internetportal >>> zum Beitrag
Der Expertenstandard „Sturzprophylaxe in der Pflege“
- der Weg zur Standardisierung pflegerischer Aufgaben und seine
(rechtlichen) Folgen.
von Ass. jur. Lutz Barth,
06.11.05
Der
vom Deutschen Netzwerk für Qualitätssicherung in der Pflege (DNQP) entwickelte
und veröffentlichte Expertenstandard „Sturzprophylaxe in der Pflege“, an dem
auch Experten des KDA mitgearbeitet haben, erweist sich in der Praxis als Hilfe
zur Strukturierung der Sturzprophylaxe und ist in Anbetracht der Sturzproblematik
sehr zu begrüßen.
„Konkurrenzpublikationen“
sind kaum in „Sicht“ und so darf es den Interessierten nicht verwundern…
Quelle:
Internetportal IQB >>>
zum Beitrag (pdf)
<<<
Hüftfraktur: Todesurteil für Multimorbide
Ältere
Patienten mit Hüftfraktur, die drei oder mehr Komorbiditäten aufweisen, leben
besonders gefährlich, wie Forscher bewiesen: Über vier Jahre wurden annähernd
2500 Patientinnen über 60 Jahre mit akuter Hüftfraktur rekrutiert und zwölf
Monate lang nachverfolgt.
Quelle: Der
Allgemeinarzt online >>> mehr dazu (html) <<<
>>>
zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Geriatrisches Basisassessment: Probleme alter Menschen – vom Hausarzt
vernachlässigt?
V. von der Damerau-Dambrowski
Quelle: Der Hausarzt (online)
11/2006 >>> zum Beitrag (pdf) <<< pdf
CME-Beitrag: Assessment und Versorgung bei
Inkontinenz oder gestörtem Schlaf: Praxisnahe Ansätze für Lebensqualität im
Alter
V. von der Damerau-Dambrowski und K. Hager
Quelle: Der Hausarzt (online) 11/2006 >>> zum Beitrag (pdf) <<< pdf
CME: Geistige Behinderung ist keine Krankheit -
Diagnostik und Behandlungsstrategien
v. M. Koniarczyk
Quelle: DNP 04/06 >>>
zum Beitrag (pdf.) <<<
Therapie von Patienten mit Alzheimer-Demenz: Immer öfter auch Sache des
Hausarztes
von O. Schulte-Herbrüggen und I. Heuser-Gervais,
Schützen Intelligenz und
Bildung vor Alzheimer?
v.
J. Gust
Die
Ursachen der Alzheimerkrankheit sind noch nicht erforscht. Bekannt ist heute
aber, dass ein höherer Intelligenzquotient bzw. ein höherer Bildungsgrad das
Risiko verringern, im Alter einmal Alzheimer zu bekommen…
Quelle: CareLounge >>>
zum Beitrag <<<
Risiko für
Demenz steigt mit systolischem Blutdruck
Blutdruck mit Demenzrisiko assoziiert
Der Pulsdruck in mittleren Jahren ist nicht
unabhängig mit der Entwicklung einer Demenz im späteren Leben assoziiert, so
die Ergebnisse der Honolulu-Asia Aging Study.
Quelle:
Ärztliche Praxis >>>
Artikel (html) <<<
Memantine mildert die Aggressionen Demenz-Kranker
Antidementive Therapie
beeinflußt auch Demenz-assoziierte Verhaltensstörungen
positiv / Aufnahme in ein Pflegeheim kann verzögert werden.
Bei Patienten mit
fortgeschrittener Alzheimer-Demenz sind Verhaltensauffälligkeiten wie
Aggression und Agitiertheit öfter als kognitive Defizite der Anlaß, für die
Kranken einen
Platz im Pflegeheim zu
suchen. Der NMDA-Rezeptorantagonist Memantine bessert außer den Kernsymptomen
der Alzheimer-Krankheit auch solche Verhaltensstörungen.
Quelle: Ärzte Zeitung online >>>
mehr dazu (html) <<<
Ambulante Versorgung bei Demenz: Kompetenzen sinnvoll verbinden
G. Stoppe, F. Bergmann, J. Bohlken, V. von der
Damerau-Dambrowski, Ch. Roth-Sackenheim, C. Wächtler
Quelle: Der Hausarzt – online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 1/2005, S. 48 ff. <<<
Die drei Stufen der Demenz-Prävention
Individualtherapie im Mittelpunkt
v. Markus Jüptner
Quelle: DNP 06/2005, S. 28 ff. >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
Musik- und Kunsttherapie entspannen bei Demenz
Unruhezustände
und aggressives Verhalten werden gedämpft / Auch Antidementiva beeinflussen
Verhaltensstörungen
>>>
mehr dazu Ärzte Zeitung online
*Quelle: Ärzte Zeitung online
Erfolg bei M. Alzheimer mit Kombitherapie
„Erneut ist jetzt bestätigt
worden, daß Alzheimer-Patienten von einer Kombinationstherapie mit zwei
Antidementiva profitieren können. Beim Psychiatrie-Kongreß in Atlanta im
US-Staat Georgia ist eine Pilotstudie vorgestellt worden mit positiven
Ergebnissen zur Kombination von Rivastigmin plus Memantine.“ …
>>>
mehr dazu Ärzte Zeitung online, 03.06.05
*Quelle: Ärzte Zeitung online
Ein Heim, in dem die Dementen lachen,
singen und kochen*
Das Psychobiographische
Modell nach Erwin Böhm weist einen neuen Weg in der Pflege dementer alter
Menschen
>>>
mehr dazu Ärzte Zeitung online, 03.06.05
*Quelle: Ärzte Zeitung online
Die leichte kognitive Störung
Vergesslichkeit im Alter – eine Vorstufe der Demenz?
v. Hödl, Bonelli, Kapfhammer
„Alter und zunehmende
Vergesslichkeit werden oft mit großer Selbstverständlichkeit assoziiert. („Bei
Opa rieselt eben schon der Kalk.“) Dass sich hier ein schleichender Verlust der
kognitiven Fähigkeiten bis hin zur Demenz ankündigen kann, wird dabei verkannt.
Für die Praxis ist es daher von großer Bedeutung, bereits leichte kognitive
Störungen richtig einzuschätzen und bei Bedarf zu therapieren.“
>>> mehr dazu in:
MMW-Fortschr. Med. Nr. 23 (2005/147. Jg) S. 40/593 ff.
>>> vgl. dazu im
übrigen auch die Empfehlung der Barmer gegen eine Zusammenführung von Kranken-
und Pflegeversicherung, wonach insbesondere den Hausärzten eine zentrale Rolle
bei der frühzeitigen Diagnostik und Therapie der Demenz beigemessen wird, in
Ärzte Zeitung Nr. 98 v. 01.06.05, S. 5
Neue Leitlinie der
Arzneimittelkommission zur Therapie der Demenz
- ein kritischer Beitrag
von Ass.
jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal
>>> mehr dazu
NEUER
PRAXISFÜHRER FÜR PATIENTEN MIT BEHINDERUNGEN:
Die Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern gibt den "Zahnärztlichen
Praxisführer für Patienten mit Behinderungen und geriatrische Patienten"
neu heraus. Dort sind Adressen von Zahnarztpraxen eingetragen, die in stärkerem
Umfang Menschen mit Behinderungen und betagte, multimorbide
Patienten betreuen.
Quelle: zm - online >>>
Nachrichten (html) <<<
Direkt zum Praxisführer >>>
Zahnärztekammer MV (pdf) <<<
Zahnerkrankungen
beeinflussen den gesamten Körper
von Christina Hohmann
„Die Mundgesundheit hat Einfluss auf den gesamten
Körper. So zieht eine Parodontitis nicht nur das Zahnfleisch in Mitleidenschaft,
sondern kann auch das Risiko für Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und Frühgeburten erhöhen.“
Quelle: Pharmazeutische Zeitung.de 2006 >>>
zum Beitrag (html) <<<
v. Lutz Barth
… Dass dem zahnärztlichen
Status nicht nur bei den Alterspatienten eine besondere Bedeutung zukommt, ist
in der Fachliteratur hinreichend problematisiert worden, so dass sich hier die
Erörterungen auf den zahnärztlichen Pflichtenstatus einer zahnärztlichen
Heilbehandlung konzentrieren sollen…
Quelle: IQB- Internetportal
>>> zum Beitrag pdf <<<
von
Jochen Gust
Eine aktuelle Studie kommt
zum Ergebnis, dass Entzündungen in früheren Lebensabschnitten das Risiko im Alter
an Alzheimer zu erkranken, vervierfachen. Auch Parodontitis (umgangssprachlich
falsch oft Parodontose genannt) trägt also zur Entwicklung der Erkrankung bei.
Quelle: CareLounge
>>> Zum Beitrag
Mundgesundheit, Zahnstatus und Ernährung im Alter
in Zeitschrift / Zeitschrift
für Gerontologie und Geriatrie 2005 (Ausgabe 38, Band 5): 334 – 334
Versorgung des akut verwirrten alten Menschen – eine interdisziplinäre Aufgabe
von Hewer, Walter
Deutsches Ärzteblatt 100,
Ausgabe 30 vom 25.07.2003, Seite A-2008 / B-1669 / C-1573
Quelle: zu dem Beitrag von
Priv.-Doz. Dr. med. Walter Hewer in Heft 30/2003
Alte Menschen mit Depression in der Praxis
Wie Sie Wege aus der Einsamkeit aufzeigen
Von Prof. Dr. Hirsch, Bonn
Quelle: http://www.hausarzt-online.de/sys/pdf.php?rubrik=dnp&url=0905/30-35.pdf
Ärztliche Betreuung in stationären Pflegeeinrichtungen
Effiziente Kooperation für Demenzkranke
B. Höft, Düsseldorf
Quelle: http://www.hausarzt-online.de/sys/pdf.php?rubrik=dnp&url=0705/45-49.pdf
Ziel der derzeit
entstehenden evidenz- und konsensbasierten Praxisleitlinie Schizophrenie der
Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
(DGPPN) ist es, den mit der Schizophreniebehandlung befassten Ärzten,
Psychologen, Pflegekräften, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten und sonstigen im
medizinisch-psychiatrischen Umfeld Tätigen eine systematisch entwickelte Hilfe
zur Entscheidungsfindung in bestimmten Situationen zu bieten und hierzu die
wissenschaftlich fundierten Behandlungsverfahren dazustellen und zu bewerten.
Literatur
zum Artikel
Quelle: Der Neurologe &. Psychiater
– online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 2/2005, S. 8 ff. <<<
Kognitive Störungen werden
bereits seit Kraepelin (1896) als zentrales Problem bei Menschen mit
Schizophrenie angesehen. Mithilfe moderner so genannter funktionsbildgebender
Verfahren (Funktionskernspintomographie, f‑MRI) lassen sich diese
Defizite sichtbar machen. Ursache sind neuronale Entwicklungsstörungen, die
bereits vor der Geburt entstehen und schon in der frühen Kindheit Zeichen
kognitiver Entwicklungsprobleme setzen.
Literatur
zum Artikel
Quelle: Der Neurologe &. Psychiater
– online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 2/2005, S. 8 ff. <<<
Die Behandlung
psychotischer Syndrome im Alter erfolgt nach den gleichen Prinzipien wie in der
Erwachsenentherapie: Medikamente der Wahl sind Antipsychotika. Die klinische
Symptomatik kann zusätzlich Sedativa, Hypnotika oder Antidepressiva
erforderlich machen. Allerdings müssen Präparate- und Dosiswahl auf die
Besonderheiten des älteren Menschen abgestimmt werden.
Quelle: Der Hausarzt – online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 09/2005, S. 36-39
Metabolische und kardiale
Probleme bei psychisch Kranken
Kranke Seele, kranker Körper
Bei psychisch Kranken gibt nicht nur deren
Geisteszustand Anlass zur Sorge. Sie neigen zu Übergewicht und metabolischem
Syndrom. Und ist die Seele krank, gerät das Herz oft aus dem Takt.
Quelle: MMM-Online
>>> zum Beitrag <<<
Engagement
der DGPPN zur Etablierung von Integrierten Versorgungsnetzen für psychische
Erkrankungen
Mit dem § 140 SGB V hat die
Bundesregierung die gesetzlichen Vorgaben zum Aufbau Integrierter
Versorgungsnetze geschaffen. Gerade die Versorgung psychischer Erkrankungen hat
bisher durch die fehlende Vernetzung von Hausärzten, Fachärzten, Psychologischen
und Ärztlichen Psychotherapeuten, Krankenhäusern und
Rehabilitationseinrichtungen gewichtige Qualitätsmängel und könnte durch
IV-Netze eine entscheidende Verbesserung erfahren.
Quelle: DGPPN >>>
zur aktuellen Stellungnahme (pdf)
Versorgung von Menschen mit
Demenz in Krankenhäusern lässt zu wünschen übrig
v. Jochen Gust
Die Krankenhäuser und
Kliniken in Deutschland sind auf demenzkranke Patienten meist schlecht
vorbereitet. Sowohl Ärzten als auch Krankenschwestern und Krankenpflegern
mangelt es nicht selten am Wissen darum, wie man mit Menschen mit Demenz
umgeht…
Quelle: CareLounge Expertenbeitrag >>>
mehr dazu (html) <<<
CME: Diagnostik und Therapie
der Parkinsondemenz
Kognitive Funktionen können
gebessert werden
Obgleich
die Parkinsonerkrankung eine Bewegungsstörung ist, sind neuropsychiatrische Störungen
wie Depression, Psychosen oder Demenz ein häufiger Bestandteil der Erkrankung
und bedeuten einen schweren Einschnitt für Patienten und Angehörige. Ca. 30–40
% der Parkinsonpatienten entwickeln kognitive Einbußen, die zu einer
verminderten Lebensqualität, sozialem Rückzug, aber auch vermehrter
Pflegeleistung führen. Therapeutische Ansätze stehen zur Verfügung, die zu
einer moderaten Besserung der kognitiven Funktion beitragen können.
Quelle: DNP-online
>>> Heft 01/2006, S. 38-42
(pdf.) >>> Literatur zum Artikel
v. Christine Vetter
Anm.: Ein instruktives
Repetitorium über die Parkinson-Syndrome
Quelle: zm 95, Nr. 23, 01.12.05 (3188) >>> zum Beitrag pdf. <<<
Konservative Therapie des Parkinson-Syndroms [PDF]
v. W. H. Jost
Das wirksamste Medikament ist
Levodopa, gefolgt von den verschiedenen Dopamin-Agonisten.Weiterhin werden
MAO-B-und COMT-Hemmer sowie Amantadin und Budipin eingesetzt. Anticholinergika
haben nur eine geringe Bedeutung.Welches Medikament oder welche Substanzgruppe
eingesetzt wird,hängt von mehreren Faktoren ab, vor allem von Symptomatik,
Verlauf und Alter des Patienten. (PPT 01/05)
Quelle: Ärztekammer Baden-Württ., in PPT 01/2005 >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
Medikamentöse Optionen bei Alzheimer-Demenz: Sinnvolle Strategien von
heute und morgen
Bei der Wahl eines geeigneten Antidementivums kommt es vor allem auf die
Ursache und das Stadium der Erkrankung an. Ebenfalls wichtig sind
Begleitsymptome der Patienten wie Halluzinationen und Depression. Wir stellen
Ihnen die verschiedenen Ansätze, Substanzklassen und auch einige
Therapie-Strategien für die Zukunft vor.
Quelle: Der Hausarzt – online 02/2005
Zum vollständigen Artikel gelangen sie
hier : >>>
(pdf) Heft 02/2005
Physiotherapie beim idiopathischen Parkinson-Syndrom
v. M. Jöbges
Übende physio- und
ergotherapeutische Verfahren sind ein notwendiger, erwünschter und nachgewiesen
wirksamer Bestandteil einer umfassenden Therapie des Morbus Parkinson. In der
Praxis ist es erforderlich, für jeden Patienten individuelle Schwerpunkte zu
setzen.
Quelle: DNP 11/2005, S. 38 ff. >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
TIA und Schlaganfall: Ihr Anruf erhöht die Chance auf Leben
v. C. Weimar und H.- C.
Diener
Quelle: Der Hausarzt – online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 17/2005, S. 42 ff. <<<
Erfolge auf dem Weg zur Früherkennung: Lässt sich die
Diagnose schon vor der Psychose stellen?
von Georg Juckel, Frauke
Schultze-Lutter, Stephan Ruhrmann, Andreas Heinz & Joachim Klosterkötter
Quelle: Der Neurologe &. Psychiater
– online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 2/2005, S. 8 ff. <<<
v.
Jürgen Wettig
Psychotherapie wirkt vor
allem über die Beziehungsebene und die Person des Therapeuten. Ziele sind
Neuorientierung und Verhaltensänderung der Patienten. Wie man inzwischen
weiß, kann Psychotherapie, analog zu Psychopharmaka, die Mikrostruktur des
Gehirns modulieren. Doch noch etwas anderes hat Psychotherapie mit
Psychopharmaka gemein: Sie birgt durchaus Risiken und Nebenwirkungen…
Quelle:
Der
Allgemeinarzt Heft 4, 2006 Jahrgang 28 – online (html)
Bei alten Menschen oft verkannt - Enttarnen Sie die Depression!
von Dr. med. Vera Seifert
Quelle: Der Allgemeinarzt – online (14/2004) >>>
zum Beitrag (html) <<<
Depression bei alten Menschen: Es gibt keine
Altersgrenze für eine Behandlung!
Quelle:
Der Hausarzt 01/06 >>> zum Beitrag (pdf.) <<<
Alt, einsam und depressiv –
was hilft? Geht die Einsamkeit, fallen Zentnerlasten
Die
fälschliche Annahme, es sei „normal und unabänderlich“, dass alte Menschen die
letzten Jahre Ihres Lebens einsam und mit mehr oder weniger stark ausgeprägten
Depressionen leben, führt vierlorts zu einem gewissen therapeutischen
Nihilismus. Der Leidensdruck kann aber durch eine entsprechende
mehrdimensionale Behandlung zumindest gelindert werden. Entscheidend ist eine
tragfähige und vertrauensvolle therapeutische Beziehung.
Quelle: Der Hausarzt 1/2006 >>>
zum Beitrag <<<
Homöopathie – am Ende oder am
Anfang?
Wie geht es nach der großen, negativen Lancet-Studie weiter?
Eine
große Studie von Wissenschaftlern aus der Schweiz und aus Großbritannien
brachte den Kritikern der Homöopathie Aufwind. Sie zeigte, dass die Effekte der
Homöopathie mit der von Plazebos vergleichbar sind. Trotzdem gibt sich die
Homöopathie nicht geschlagen. Einer der führenden Theoretiker, Prof. Köster,
räumt aber ein, dass es der Homöopathie an wissenschaftlicher Systematik
mangelt und kündigt eine Erklärung auf quantenlogischer Basis an.
Quelle: DNP-online >>>Heft 01/2006 (pdf.),
S. 8-9
Verstopfung bei älteren
Menschen
v. Halid Bas
Quelle:
Der
Allgemeinarzt Heft 4, 2006 Jahrgang 28 – online (html)
Diabetes mellitus und
Schlaganfall: Der Zucker wirkt oft im Verborgenen
v.
C. Dieterle u. R. Gärtner
Menschen mit Diabetes mellitus und gestörter Glukosetoleranz haben ein erhöhtes
Gefäßrisiko und somit auch häufiger einen Schlaganfall als Gesunde. Daher
verwundert es nicht unbedingt, dass Patienten nach TIA oder Schlaganfall auch
relativ oft eine bis dahin unentdeckte Glukosestoffwechselstörung haben. Doch
der hohe Blutzucker ist nicht der einzige Risikofaktor, wie Studien ergeben
haben.
Quelle: Der Hausarzt –
online
>>> mehr dazu pdf.
<<<
>>>
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Poster
"Pflegediagnosen in der Altenpflege"
von Jürgen Georg
und Christine Sowinski
Quelle: KDA-online >>> zum
Download (pdf.) <<<
Poster "Stufen der Pflegequalität"*
In den Beratungen im Rahmen
des Modellprojekts zur Verbesserung der Versorgung Pflegebedürftiger des
Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung (BM GS ) wurden immer
wieder neuere Ansätze in der Pflege diskutiert. Das Kuratorium Deutsche
Altershilfe (KDA) hat diesbezüglich ein Poster entwickelt, in dem dargestellt
wird, was man als gute (angemessene Bedingungen) und weniger gute Pflege
(unangemessene/ gefährliche Bedingungen) bezeichnen kann.
Im Poster soll verdeutlicht
werden, dass sich in den letzten Jahren große Veränderungen im Bereich der
Pflege vollzogen haben:
Die Begriffe „Grund- und Behandlungspflege“ werden in
der Pflegefachsprache nicht mehr verwandt.
Die Nationalen Expertenstandards in der Pflege müssen
unbedingt beachtet werden.
Es gibt eine neue Sicht in der Begleitung und
Förderung von Menschen mit Demenz.
Bauliche und organisatorische Gegebenheiten prägen
Konzepte.
http://www.kda.de/german/download/detail.php?id_dl_dl=62
*Quelle KDA
Jetzt soll ich auch noch die Pflege-Kurven führen, Altenheime werden immer dreister,
Dr. Drews in Medical Tribune, 39 / Nr. 41 v. 08.10.04, >>> Kommentar (1)
Ärztliche Behandlungsfehler: Ein neues Qualitätsbewusstsein
v. G. Klinkhammer
in Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe
18 vom 02.05.2003, Seite A-1175 / B-988 / C-924
Quelle: Deutsches Ärzteblatt – online >>>
zum Beitrag (html) <<<
>>>
zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Sichere Medizinprodukte: Nadelstichverletzungen
v. cand.iur. F. Johannssen
In Deutschland wird die Zahl der berufsbedingten Nadelstichverletzungen auf ca. 500.000 pro Jahr geschätzt. Da nur ca. 13 % aller Nadelstichverletzungen gemeldet werden, dürften die tatsächlichen Zahlen deutlich höher liegen…
Quelle: CareLounge
>>> zum Beitrag (html) <<<
Was zählt bei chronischen
Wunden?
v. Dr. Judith Neumaier
Chronische
Wunden brauchen ein Management, das dem Zustand der Wunde entspricht. Bewährt
hat sich dabei die Beurteilung nach dem „Time“-Konzept.
Quelle: MMW-Fortschr.Med.Nr.
3/2006 (148.Jg.) >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
CME: Herzinsuffizienz: State of the Art - Was gilt
in der Hausarztpraxis?
Berichten Ihre Patienten über
Luftnot, Leistungsabfall oder Schwellungen der Beine? Das könnten Hinweise auf
eine Herzinsuffizienz sein. Die Diagnose sollte immer echokardiographisch
gesichert werden. Alle kausalen Therapieoptionen sollten ausgeschöpft werden,
die stadienangepasste Pharmakotherapie richtet sich nach dem
Echokardiographiebefund. Der folgende Beitrag zur Diagnostik und Therapie
beruht auf den Empfehlungen der evidenzbasierten DEGAM-Leitlinie zur hausärztlichen Versorgung von
Herzinsuffizienz-Patienten, die sich gegenwärtig in Entwicklung befindet.
Quelle: Der Hausarzt >>>
zum Beitrag (html) <<<
Der „virtuelle Patient“ aus Euskirchen
und Disease-Management-Programme (= DMP)
oder evidenzbasiertes und strukturiertes Krankheitsmanagement ohne
Ärzte?
v. Lutz Barth, 15.12.05
Der diabetologisch geschulte
Hausarzt und der Allgemeinmediziner in einer „Arztsuchmaschine“ im Internet;
ein kritischer Beitrag zu einer „Werbestrategie“ einer Krankenkasse.
Quelle: IQB – Internetportal: >>> Zum Beitrag (pdf) <<<
Probleme mit dem Dauerkatheter?
So machen Sie ein notwendiges Übel erträglich
von Prof. Dr. med. A. Hofstetter
in
MMM-Fortschr.Med. Nr. 37/2005 (147. Jg.)
Die einen können nicht an sich halten, die anderen nicht laufen lassen. Der
Blasenkatheter kann für Abhilfe sorgen – er schafft aber auch Probleme. Wie Sie
Verletzungen, Blasenentzündungen und Keimresistenzen als Folgen des Dauerkatheters
vermeiden können, schildert dieser Beitrag.
Quelle: Münchener
Medizinische Wochenschrift – online http://www.mmw.de/contentDisplay.do?cid=114568
Das Arzt-Patienten-Verhältnis: Zwischen
Individualisierung und Standardisierung ![]()
Helmchen, Hanfried
Quelle: http://www.aerzteblatt.de/aufsaetze/0503
Der "Spritzenschein" und seine
Bedeutung in der Haftungssituation
von RA(in)
K. Rogatschow, in
IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Hausärzten
fällt die Aufgabe zu, Patienten mit leichten bis mittelschweren Depressionen zu
behandeln. Dazu ist es z. B. wichtig, die Betroffenen mit möglichst geringem
Aufwand zu erkennen und ggf. weitere Diagnostik zu veranlassen. Behandelt man
selbst, macht es Sinn, ein kleines Antidepressiva-Repertoire zu haben. So
lassen sich Effekte und Nebeneffekte bald gut einschätzen.
>>> Quelle:
Der Hausarzt – online
Schmerzchronifizierung und Psyche: Psychologische Prozesse nicht unterschätzen
Quelle: DNP 2006/03 >>>
zum Beitrag (pdf.) <<<
Strategien
gegen die Chronifizierung
Vom Schmerz zur Schmerzerkrankung
von M. Neuburger, M.
Schmelz, C. Konrad
Schätzungen
zufolge erleben etwa 10 % aller Menschen in ihrem Leben eine schwere
Schmerzerkrankung. Hierbei hat der Schmerz seine ursprüngliche Funktion oft
verloren, er hat sich quasi teilweise verselbständigt. Über Ursachen und
Mechanismen wird noch geforscht. Neben anderen Therapieoptionen orientiert sich
die medikamentöse Therapie am WHO-Schema zur Tumorschmerztherapie.
Quelle: Der Allgemeinarzt
online >>> mehr dazu (html) <<<
Lernen, Plastizität des Gehirn und Schmerz
Implikationen für die Behandlung
v. H. Flor, A.M. Stolle
“Neuere Untersuchungen legen
nahe, dass chronische Schmerzen zum großen Teil auf maladaptive Lern- und
Gedächtnisprozesse zurückzuführen sind. Hier handelt es sich vorwiegend um
implizite Lernprozesse wie z.B. Sensitivierung, operante und klasssiche
Konditionierung, die Gedächtnisspuren im Gehirn hinterlassen.“...
Quelle: Zeitschrift für
interdisziplinäre Fortbildung, Nervenheilkunde, 25/2006, S. 445 ff.
v.
F. Henke
Über die Vermeidung von Ernährungsfehlern – Um Ernährungsfehler wie ernährungsbedingte Gewichtsprobleme zu vermeiden, bedarf es keinerlei komplizierter Diäten. Ein abwechslungsreicher Speiseplan mit wertvollen Nährstoffen ist entscheidend. Das rechte Maß zur rechten Zeit ist gesund. Dabei ist vor allem Vielseitigkeit gefragt. Einseitige Kostformen sind auf die Dauer unerträglich…
Quelle: CareLounge >>>
zum Beitrag <<<
>>> zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Der multimorbide Alterspatient: Gefahren durch ärztliche Leitlinien
v. Lutz Barth
Die ärztliche Tätigkeit wird durch den Grundsatz der sog. Therapiefreiheit bestimmt. Dieser Grundsatz schließt eine strenge Bindung des Arztes an bestimmte vorgegebene diagnostische wie therapeutische Methoden oder Verfahren aus, ohne dass hierdurch der Arzt von seiner Sorgfaltspflicht entbunden wird.
Quelle: Der Hausarzt 1/2006 >>> zum Beitrag (pdf) <<<
Verbindlichkeit der
Anti-Dekubitus-Leitlinien!?*
Welche rechtlichen
Verbindlichkeiten haben Pflegestandards? Können Pflegeeinrichtungen, die die
Leitlinien zur Dekubitusprophylaxe nicht einhalten, demnächst haftbar gemacht
werden, wenn Druckgeschwüre bei Personen auftreten, die von ihnen versorgt
werden? Der Rechtsexperte Hans Böhme, wissenschaftlicher Leiter des Instituts
für Gesundheitsrecht und -politik in Mössingen und Autor des KDA-Bandes Haftungsfragen
und Pflegeversicherungsgesetz hat dazu in Pro Alter 3/2000 Stellung
genommen.
http://www.kda.de/german/download/detail.php?id_dl_dl=35
*Quelle KDA
„Das Dilemma der modernen Medizin -
Evidenzbasierte Medizin im Widerstreit zur Alternativmedizin“
v. Lutz Barth, 07.07.06
>>> zum Beitrag (pdf.) <<<
„Welche Rolle spielen
Leitlinien für die Urteilsfindung, wenn es vor Gericht um Behandlungsfehler
geht? Drei Wissenschaftler des Instituts für Gesundheits- und Medizinrecht an
der Universität Bremen haben in einer Studie drei Jahre lang untersucht, ob, wie
und welche Leitlinien von Richtern herangezogen werden.“
Quelle: Ärzte Zeitung
(online) >>> zum
Beitrag (html) <<<
Ärztliche Entscheidungsspielräume – durch Leitlinien
eingeengt oder erweitert?
von Frank Praetorius
Harninkontinenz bei der älteren Frau; Teil 1:
Diagnostik
Welche Eingriffe können Sie Ihrer
Patientin zumuten?
v. I. Schorsch
Jede dritte Frau im höheren
Lebensalter ist harninkontinent. Den speziellen diagnostischen und therapeutischen
Problemen haben wir einen Zweiteiler gewidmet. Im ersten Teil: eine schonende
Abklärungskaskade.
Quelle: MMW-online - Fortschritte der Medizin (44)
03.11.05 >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
Entscheidungshilfe oder Bevormundung
Richtiger Umgang mit ärztlichen Leitlinien
v. I. Häser
Quelle: Notfall&Hausarztmedizin 2005 >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
Harninkontinenz bei der älteren Frau; Teil 2: Therapie
Trainieren oder operieren?
Was gibt der schwachen Blase halt?
v. B. Liedl
In der vergangenen Woche
haben wir über die diagnostischen Möglichkeiten der Harninkontinenz bei älteren
Frauen berichtet. Jetzt schildert unser Autor, welche Register Sie ziehen
können um Ihrer Patientin zu helfen.
Quelle: MMM-Online:
Fortschr.Med. Nr. 45/2005, S. 48 ff. >>> zum Beitrag
Harninkontinenz bei der älteren Frau; Teil 1: Diagnostik
Quelle:
MMW-online - Fortschritte der Medizin (44) 03.11.05 >>>
zum Beitrag (pdf) <<<
Ärztliche Leitlinien:
Rechtsrahmen
v.
D. Hart,
in Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 40 vom 07.10.2005,
Seite A-2693 / B-2272 / C-2146
ein Kommentar
Quelle:
Deutsches Ärzteblatt – online >>>
(pdf)
Ausgabe 40 v. 07.10.05 <<<
Prävention der Osteoporose: Körperlich aktiv für stabile Knochen
v. E. Baum
Beschwerden durch Störungen im Bewegungsapparat zählen zu den häufigsten
Beratungsanlässen beim Hausarzt. Dabei geht es immer öfter um Osteoporose. Wie
können wir Patienten helfen, osteoporosebedingte Frakturen und damit häufig
verbundene Pflegebedürftigkeit sowie eingeschränkte Lebensqualität zu
vermeiden? Und: Wie kann diese Hilfe im Praxisalltag realisiert werden?
Quelle: Der Hausarzt – online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 19/2005, S. 44 ff. <<<
v.
Erika Baum u. Johannes Pfeilschifter
Die neue Osteoporose-Leitlinie bezieht sich
auf Frauen ab der Menopause und Männer ab 60 Jahren. Die Wirksamkeit der
Therapie hängt entscheidend vom aktuellen Frakturrisiko ab, weshalb dieser
Parameter für die Diagnose- und Therapieschwelle entscheidend ist.
Quelle:
Der Hausarzt >>> zum Artikel Heft
09/2006, S.
44-46 <<< pdf
Osteoporosemanagement in der Praxis
Knochen erhalten durch strukturiertes Vorgehen
v. Friedhelm Raue
Die Osteoporose ist
gekennzeichnet durch den Verlust an Knochenmasse und Stabilität sowie einem
erhöhten Knochenbruchrisiko. Sind erst mal Frakturen eingetreten, ist die
Lebensqualität der Patienten erheblich eingeschränkt. Für die Therapie ergibt
sich daraus die Forderung, zum einen Frakturen zu verhindern, zum anderen bei
bereits eingetretenem Bruch schnell die Knochenstruktur zu stärken, um weitere
Frakturen zu vermeiden.
Quelle: Der Allgemeinarzt >>> zum Beitrag
(html) <<<
Leitlinien sind für Ärzte nicht bindend
[27.09.2005] Über 1000 Leitlinien gibt es
in Deutschland, die der medizinischen Qualitätssicherung dienen sollen. Weichen
Ärzte von ihnen ab, "bedeutet das nicht automatisch, daß auch ein
Behandlungsfehler vorliegt", sagte Wolfgang Frahm, Richter am
Oberlandesgericht Schleswig, auf dem 6. Deutschen Medizinrechtstag.
Quelle: Ärzte
Zeitung online >>> zum Beitrag (html) <<<
Querverweise:
Verbindlichkeit der Anti-Dekubitus-Leitlinien!?*
Welche rechtlichen Verbindlichkeiten haben Pflegestandards? Können
Pflegeeinrichtungen, die die Leitlinien zur Dekubitusprophylaxe nicht
einhalten, demnächst haftbar gemacht werden, wenn Druckgeschwüre bei Personen
auftreten, die von ihnen versorgt werden? Der Rechtsexperte Hans Böhme,
wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Gesundheitsrecht und -politik in
Mössingen und Autor des KDA-Bandes Haftungsfragen
und Pflegeversicherungsgesetz hat dazu in Pro Alter 3/2000 Stellung
genommen.
http://www.kda.de/german/download/detail.php?id_dl_dl=35
*Quelle KDA
Ärztliche
Entscheidungsspielräume – durch Leitlinien eingeengt oder erweitert?
von Frank Praetorius
Quelle: Hessisches Ärzteblatt 08/2005 >>>
Zum Beitrag (pdf) <<<
Neue Leitlinie der Arzneimittelkommission zur Therapie der
Demenz
- ein kritischer Beitrag
von Ass. jur. Lutz Barth, in
IQB-Internetportal >>>
mehr dazu
Einige Gedanken zum Kurzkommentar v. D. Hart über Ärztliche Leitlinien,
in Dt. Ärzteblatt/ Jg. 102/ Heft 40 v. 07.10.05
von Lutz Barth
Dieter Hart ist ohne Frage ein
profunder Kenner des Medizin- und Gesundheitsrechtes; dies dokumentiert nicht
nur seine Stellung als Direktor des Instituts für Gesundheits- und Medizinrecht
des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen, sondern sein
durchweg lesenswerten und dogmatisch brillanten Beiträge zu verschiedenen
Themen aus den o.a. Rechtsgebieten.
Trotz dieser hohen Reputation
und des scharfen Verstandes ist es aber legitim, zumal als ehemaliger Student
einiger seiner Vorlesungen, dort Widerspruch anzumelden, wo dass Recht
„seltsame Wege“ zu gehen scheint…
Quelle: IQB - Internetportal
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>> Beitrag (pdf) <<<
6. Deutscher
Medizinrechtstag am 23. September 2005 in Köln
Die Vorträge des 6.
Deutschen Medizinrechtstags zum Download:
► Der sozialrechtliche
Rahmen ärztlicher Therapiefreiheit
Priv. Doz. Dr. Felix Welti, Christian-Albrechts-Universität Kiel
(Rich Text Format)
►
Einschränkungen der Therapiefreiheit durch das Haftungsrecht
Wolfgang Frahm, Richter am
Oberlandesgericht Schleswig
(Rich Text Format)
► Der Arzt im Spannungsfeld
zwischen den Vorgaben der GKV und des Haftungsrechts
Prof. Dr. Christian Katzenmeier, Universität zu Köln
(Rich Text Format)
Experten uneins über Nutzen von Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei
Erbringung von Pflegeleistungen
von Lutz Barth
Auf einem Symposium unter dem
21.10.05 in Berlin haben der Sozialrechtler Prof. Dr. jur. Igl und der
Betriebswirtschaftler Prof. Dr. Zacher die Notwendigkeit der
Wirtschaftlichkeitsüberprüfungen nach § 79 SGB XI prinzipiell vor dem
Hintergrund der externen Marktpreisfindung in Frage gestellt, wogegen sich
andere Experten verwehrten und für eine Beibehaltung der
Wirtschaftlichkeitsüberprüfung plädierten.
In Zeiten der
gesundheitsökonomischen Krise verwundert der rechtspolitische Vorstoß der
Experten, die Wirtschaftlichkeitsüberprüfungen in Frage zu stellen…
Quelle: IQB-Internetportal >>> mehr dazu (pdf <<<
Schlüsselwörter / Vermischtes
>>> zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Arzt
– Patient – Beziehung aus christlicher Sicht
Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit
v.
E. Nagel
„Das
christliche Menschenbild ist geprägt von der Vorstellung, Kranksein und
Krankheit seien ein Teil des Lebensvorganges. Das Heilen sei danach ein Akt,
der dem Leben hilft, und nicht die Reparatur eines „Maschinendefektes“
Quelle:
Deutsches Ärzteblatt / Jg. 99 / Heft 25 / v. 21.06.02 A 1730 ff. >>>
zum Beitrag <<< pdf
Hoppe fordert Einschnitte bei Bezahlung von
Medikamenten
Das vollständige Interview mit dem Präsidenten
der BÄK finden Sie in Neue Osnabrücker
Zeitung – online unter
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/interviews/11743975.html
Hier nimmt Hoppe u.a.
Stellung zur Frage der Selbstverantwortlichkeit von Risikopatienten, etwa der
Raucher.
Siehe
in diesem Zusammenhang auch die Beitragsrezension zum gleichnamigen Beitrag v.
Paul Kirchhof: Das Recht auf Gesundheit >>> mehr dazu
Der Präsident der Bundesärztekammer
warnt vor Fremdbestimmung.
"Wir sind auf dem Weg in die Zuteilungsmedizin"
Ein interessantes Interview mit Prof.Dr.med.
Jörg-Dietrich Hoppe über gesundheitspolitische Tendenzen,
in Deutsches Ärzteblatt / Jg.102 / Heft 31-32 / 08.08.05 / A 2137 ff. >>>
mehr dazu
Studie zu Diabetes-Kranken mit Depressionen
Die Ruhr-Universität Bochum
will in einer dreijährigen Studie die medizinische Versorgung von Diabetikern
mit Depressionen evaluieren.
Im Auftrag des Bundesforschungsministeriums
soll dabei die Wirkung verhaltenstherapeutischer und medikamentöser
Behandlungsformen von Depressionen auf den Verlauf von Diabetes-Erkrankungen
untersucht werden. Im Rahmen der Studie soll u.a. der Frage nachgegangen
werden, „ob die erfolgreiche Behandlung der Depression auch günstige
Auswirkungen auf den Verlauf der Diabetes hat“, so Dr. Stephan Herpertz von der
Abteilung der psychosomatische Medizin an der Westfälischen Klinik Dortmund.
Überdies soll mit der Studie geklärt werden, ob eine Verhaltenstherapie, die
die Situation des Diabetikers mit einbezieht, den Langzeitverlauf besser
beeinflussen kann als die Behandlung mit Antidepressiva.
>>> mehr dazu in:
Ärzte Zeitung Nr. 133 v. 20.07.05, S. 4
„Damit das Alter nicht zur Bedrohung und
Last wird“
von Dr.rer.po. H. Clade, in
Deutsches Ärzteblatt / Jg. 102 / Heft 27 v. 08.07.05 – A 1938 ff.
„Elend in Pflegeheimen – doch der Notstand
wird verschleiert“ -
Kritiker schlagen Alarm / Alte Menschen leben oft unter skandalösen
Bedingungen
„Sie hungern und sind
abgemagert, sie werden an Stühlen fixiert, weil nicht genügend Personal
vorhanden ist, sie liegen im Sterben, während beim Zimmernachbarn am Bett
nebenan laut der Fernseher läuft: In vielen Alten- und Pflegeheimen in
Deutschland herrschen skandalöse Zustände“
„Sie siechen vor sich
hin und warten auf den Tod“
>>> mehr dazu
in: Ärzte Zeitung Nr. 78 v. 29./30.04.05
Ethik-Kommissionen – notwendig oder notwendiges Übel?
Doppelfeld, E.. in Saarländisches Ärzteblatt
2004(9), S. 16ff.
Noch fit für Insulininjektion?
Geldzähltest zeigt Eignung
Diabetes in der Geriatrie / Spezielle Schulung sinnvoll
„Alte
Menschen mit Diabetes profitieren von einem speziellen Schulungsprogramm. Ob sie
noch selbst mit Insulin- injektionen zurechtkommen können, läßt sich mit einem
simplen geriatrischen Test abschätzen, wie beim Diabeteskongreß in Leipzig
berichtet worden ist.“
Quelle:
Ärzte Zeitung >>>
mehr dazu (html) <<<
Es gibt keinen Anlass, Insulin glargin abzusetzen,
von
Dr. med. M. Erbach, in Ärztliche Praxis Nr. 84/85 v. 19.10.04
Neue Applikationsformen für Insulin [PDF]
v. Susanne Heinzl
Patienten mit Diabetes mellitus sind
durch eine Vielzahl von mikro-und makrovaskulären Komplikationen gefährdet.Eine
rechtzeitige und konsequente Therapie reduziert die Komplikationsrate und kann möglicherweise
das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten
Quelle: Ärztekammer Baden-Württ., in AMT 06/2005 >>>
Zum Beitrag (pdf) (pdf) <<<
Nur Hokuspokus?
„Die Stiftung Warentest hat ein harsches Urteil über
alternative Therapiemethoden gefällt. Wissenschaftlich verantwortlich war
MMW-Autor Prof. Dr. med. Edzard Ernst. Wir haben mit ihm gesprochen.“
Quelle: MMM-online
>>> zum Beitrag
Fehlernährung im Alter
Der Anfang vom Ende
Selbst relativ fitte Senioren sind oft nicht richtig
ernährt. Im Alter ist das fatal. Muskelschwund, Knochenbrüche, Demenz können
Folgen von Fehlernährung sein.
Quelle: MMM-Online
>>> zum Beitrag
Arzt-Patienten-Beziehung: Werte im Wandel
Richter-Kuhlmann, Eva A., in
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 40 vom 07.10.2005, Seite A-2694
Quelle: Deutsches Ärzteblatt – online: Zum Beitrag gelangen sie hier… >>>
(pdf)
Gewalttätige Patienten in der Psychiatrie
Praktische Anregungen zum Umgang mit
Übergriffen
v.
V. Jahraus
Quelle: Der Hausarzt – online / Der
Neurologe &. Psychiater
Zum
vollständigen Artikel gelangen sie hier :>>>
(pdf) DNP Heft 04/2005, S. 40-42
>>> Literatur
zum Beitrag
Die nationale
„Prioritätensetzung“ im Gesundheitswesen
in Zeiten der „Schwarzbuch“ – Veröffentlichung
von Lutz Barth, 22.10.05
Quelle: IQB – Internetportal: >>>
mehr dazu (pdf)
Die wenigsten Ärzte werden
wissentlich mit ihrer Benzodiazepin-Verschreibung eine Hochdosisabhängigkeit
verlängern. Aber wie kann man zum Entzug motivieren und wie kann dieser Entzug
stationär oder ambulant durchgeführt werden? Wie soll man mit einer
Langzeitverschreibung im Niedrigdosisbereich umgehen? Wann ist eine solche
Verschreibung gerechtfertigt und welche negativen Konsequenzen kann sie haben?
Quelle: Der Hausarzt – online
Zum vollständigen Artikel gelangen sie hier : >>>
(pdf) Heft 10/2005, S. 45-47
Alzheimer ungelöst – Nepper, Schlepper, Bauernfänger
v. Jochen Gust
Auch die professionelle
Altenhilfe hat sich des Themas Alzheimer mehr und mehr angenommen, und teilweise
findet eine erfreuliche Spezialisierung statt. Aber auch hier steht vielerorts
im Vordergrund, dass mit den Altersverwirrten und ihren Angehörigen beste
Geschäfte zu machen sind…
Quelle: CareLounge Expertenthema >>>
Zum Beitrag (html.) <<<
Ärzte und Medizin im Nationalsozialismus
Quelle: Sächsische Landesärztekammer
Schwerpunkt im Heft 04/2005 >>> mehr dazu
(html.)<<<
► Mit sehr instruktiven
Beiträgen sowohl aus Medizin, Psychiatrie und Recht.
Tageskliniken für Psychiatrie und Psychotherapie -
Quo vadis?
Von Beine, K.; Engfer, R.;
Bauer, M.
Quelle: Psychiatrische Praxis Heft 7 / Okt. 2005 >>>
Zum Beitrag (pdf) <<<
Einführung in das Medizinprodukterecht
v. LRA, cand. jur. F. F. Johannsen
Im Rahmen der Harmonisierung
der einzelnen europäischen Rechtsvorschriften wurden mehrere EG-Richtlinien für
Medizinprodukte beschlossen. Der Begriff „Medizinprodukt“ wurde erstmals
definiert. Am 02.08.1994 hat der Deutsche Bundestag mit…
Quelle: CareLounge
Expertenthema >>> zum Beitrag (html) <<<
Nachfolgend finden Sie einige Referate vom 41. Kongress der
Bezirksärztekammer Nordwürttemberg (2006)
Wie
verbindlich sind Patientenverfügungen für den Arzt?
>>> Rechtsprechung und Stand der
Gesetzgebung (Stolz)
>>> Ethische Überlegungen im
Zusammenhang mit vorsorgenden Verfügungen (Kren)
Kardiovaskuläre Medizin im Alter
>>> Synkopen im Synkopen im Alter
(Gonska)
>>> Die Carotisstenose im Alter
(Störk)
>>> Herzinsuffizienz im Alter
(Holubarsch)
>>> Vorhofflimmern im Alter
(Zehender)
>>> Aktuelle Behandlung des
Herzinfarkts im Alter (Zehender)
>>> Herzchirurgische Eingriffe
beim älteren Patienten (Rein)
Rechtsprechungsreport:
Zur Geschäftsunfähigkeit, §
104 Nr. 2 BGB
von
RA Meic Barth, in IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Urteilsrezension:
Der
Spritzenabzess
von RA Meic
Barth, in IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Die Rolle des Pflegenden im Recht
- Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfe
von
RA Meic Barth, in IQB-Internetportal >>>mehr dazu
Urteilsrezension: BGH v.
08.04.03
Sicherheitsmaßnahmen bei
Sedierung eines Patienten,
von
RA(in)
Urteilsrezension:
Der
Bewohner als Erfüllungshilfe
von RA(in)
Das
"Recht" des Bewohners zum "Sturz"??
Der BGH hat unter dem 28.04.05 zu den Aufsichtspflichten
einer stationären Alteneinrichtung Stellung genommen.
von Ass. jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Herbe
Gerichtsschelte
für Zivilgerichte durch BVerfG
Urteilsrezension
von Ass. jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Der "psychiatrische Notfall"
Entscheidungsrezension
von Ass. jur.
Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>>mehr dazu
Notfallversorgung
von alten Menschen: Oft muss man etwas weiter denken
Die Notfallversorgung bei alten Menschen etwa ab 65 Jahre weist einige
Besonderheiten auf. Wegen der geringeren Beweglichkeit und hohen
Osteoporoseprävalenz etwa kommt es oft zu Frakturen. Werden diese nicht schnell
adäquat versorgt, zieht die Immobilität Folgekrankheiten nach sich, die tödlich
enden können. Und auch bei Herzinfarkt und Schlaganfall gibt es besondere
Probleme. Die Basismaßnahmen allerdings sind Standard und sollten beherrscht
werden.
Quelle: Der Hausarzt 02/06 >>>
zum Beitrag (html) <<<
BGH v.
20.06.2000 (Revisionsentscheidung betreffend OLG Zweibrücken v. 02.11.99: Sicherung eines Patienten
von
Ass. jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>>mehr dazu
Die
bundeseinheitliche Altenpflegeausbildung
- Ein Pyrrhussieg für die Pflege ?
Anmerkungen zur Entscheidung des BVerfG v. 24.10.02 - 2 BvF
1/01
von Ass. jur.
Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Fristlose Kündigung des
Heimvertrages
Urteilsrezension
von RA(in)
K. Rogatschow, in in
IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Bundesgerichtshof entscheidet über Abwesenheitsklausel
Der klagende Bundesverband
der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände streitet mit dem Beklagten,
der ein Seniorenzentrum mit Altenwohnheim-, Altenheim- und
Altenpflegeheimplätzen betreibt, über die Verwendung einer Klausel im
Heimvertrag, nach der bei Abwesenheit des Bewohners von mehr als drei Tagen das
Heim vom ersten Tag an 40 % des Heimkostensatzes erstattet.
Nach Auffassung des Klägers
ist die Klausel insoweit unwirksam, als bei einer Abwesenheit bis zu drei Tagen
das volle Entgelt weiterzuzahlen ist. Die Vorinstanzen haben demgegenüber die
Klausel für wirksam angesehen und die Klage insoweit abgewiesen. Dabei hat das
Berufungsgericht, das die Revision zugelassen hat, die Auffassung vertreten, im
Hinblick auf die seit dem 1. Januar 2002 geltende Neuregelung in § 5
Abs. 8 HeimG seien die Überlegungen im Urteil des Bundesgerichtshofs vom
5. Juli 2001 (III ZR 310/00 = BGHZ 148, 233) zu einer vergleichbaren
Vertragsklausel nicht ohne weiteres zu übernehmen.
Der III. Zivilsenat hat die
Revision des Klägers zurückgewiesen. Nach § 5 Abs. 8 HeimG ist im
Heimvertrag für Zeiten der Abwesenheit eine Regelung vorzusehen, ob und in
welchem Umfang eine Erstattung ersparter Aufwendungen erfolgt…
Quelle: Pressestelle
des BGH, 27.10.05 >>> mehr dazu <<<
Aus der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts
– Pressemitteilungen des BAG
►Gleichbehandlung von Angestellten und Arbeitern bei der Zahlung
von Weihnachtsgratifikation
Gewährt ein
Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern nach von ihm gesetzten allgemeinen Regeln eine
Weihnachtsgratifikation als freiwillige Leistung, ist er an den
arbeitsrechtlichen Grundsatz der Gleichbehandlung gebunden…
Quelle: Pressestelle
des BAG Nr. 65, 12.10.05 >>> mehr dazu <<<
►Überstundenvergütung - Wirksamkeit einer einzelvertraglich
vereinbarten Ausschlussfrist
Der
Arbeitsvertrag der Parteien unterliegt der gesetzlichen Kontrolle Allgemeiner
Geschäftsbedingungen nach den §§ 305 ff. BGB. Die einzelvertragliche
Ausschlussfrist von zwei Monaten benachteiligt den Kläger unangemessen entgegen
den Geboten von Treu und Glauben (§ 307 BGB)…
Quelle: Pressestelle
des BAG Nr. 60, 28.09.05 >>> mehr dazu <<<
►Arbeitszeugnis - Unterschrift
Jeder
Arbeitnehmer kann bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber
die Erteilung eines schriftlichen qualifizierten Zeugnisses verlangen (§ 109
GewO). Ein solches Zeugnis dient insbesondere der Information künftiger
Arbeitgeber über den Arbeitnehmer, dem die Suche nach einer neuen Beschäftigung
erleichtert werden soll. Es muss deshalb von einer Person unterzeichnet werden,
die aus der Sicht eines Dritten geeignet ist, die Verantwortung für die
Beurteilung des Arbeitnehmers zu übernehmen.
Quelle: Pressestelle
des BAG Nr. 63, 04.10.05 >>> mehr dazu <<<
BUNDESSOZIALGERICHT,
Urteil vom 7.7.2005, B 3 KR 40/04 R
Krankenversicherung -
Krankenhaus - Zahlungsverpflichtung für Behandlungskosten -
Krankenhausbehandlung bei psychiatrischer Erkrankung - Notwendigkeit der
Krankenhausbehandlung - Vorliegen eines Pflegefalls - Suizidgefahr
Quelle: BSG-Entscheidungssammlung
>>> zur Entscheidung <<<
BUNDESGERICHTSHOF,
Urteil vom 15. März 2005 -VI
ZR 289/03
Bei möglichen schwerwiegenden
Nebenwirkungen eines Medikaments ist neben dem Hinweis in der
Gebrauchsinformation des Pharmaherstellers auch eine Aufklärung durch den das
Medikament verordnenden Arzt erforderlich.
Quelle: BGH-Entscheidungssammlung
>>> zur Entscheidung <<< (pdf)
Aktuelles aus der Rspr.
des BGH
Bundesgerichtshof
entscheidet über Einzelzimmerzuschlag in Pflegeheim (Urt.v. 13.10.05)
>>> Zur Presseerklärung des
BGH
Hinweis: Die
Entscheidung ist noch nicht vollständig abgedruckt; wir werden, sofern diese
vorliegt, Sie darauf aufmerksam machen.
>>> zurück zum Inhaltsverzeichnis <<<
Vorbehaltsaufgaben für die Pflege und der Ruf nach
Pflegepraxen – eine zwingende Voraussetzung für die Professionalisierung der
Pflegeberufe?
v. Ass.
jur. Lutz Barth
Quelle: IQB-Internetportal >>>
zum Kurzbeitrag (pdf.) <<< pdf
In
einem Bericht des „Tagesspiegels” vom 29. Oktober unter der Überschrift „Es
muss nicht immer der Hausarzt sein” wurde der Eindruck erweckt, Pflegepraxen
seien die Antwort auf den aktuellen und zukünftigen Ärztemangel, der sich
derzeit besonders in den neuen Bundesländern zeigt. Dazu stellt heute Ulrich
Weigeldt, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), in Berlin
fest:
„Zweifelsohne
bedeutet eine gute Kooperation zwischen Hausärzten und Pflegepersonal eine
Optimierung der Versorgung besonders für alte und multimorbide Patienten. Wer
allerdings meint, dass mit der Schaffung neuer Strukturen und damit neuer
Bürokratie dem Ärztemangel und der damit verbundenen Unterversorgung zu begegnen
ist, befindet sich im Irrtum. Die hausärztliche Tätigkeit kann nur von gut
ausgebildeten, hoch motivierten Hausärzten durchgeführt werden. Um
Unterversorgung zu beseitigen oder zu verhindern, gilt es, die Bedingungen für
die hausärztliche Tätigkeit erheblich zu verbessern. Das Potential zur
Versorgungsverbesserung liegt in der sinnvollen Weitentwicklung der
hausärztlichen Versorgung und nicht in ihrer Reduzierung. Die Entwicklung von
Parallelstrukturen führt nur zu weiterer Verunsicherung der Patienten, die
einen Anspruch auf eine gute, vom Hausarzt durchgeführte Versorgung haben.”
Quelle: Mitteilung KBV (2005)
Diskussion um Pflegepraxen: Scharfe Kritik ist unbegründet!
v.
Marie-Luise
Stellungnahme des Deutschen
Pflegerats e.V. zur Pressemitteilung des Deutschen Hausärzteverbandes v.
11.01.2006 in Hausarzt 01/06
Quelle: Der Hausarzt 3/06 >>> zur Stellungnahme
<<<
Angehörigenarbeit
Offen, professionell und ohne Angst in die Angehörigenarbeit!
v. Friedhelm Henke
„Die ungehörigen Angehörigen“
oder „denen kann man nichts recht machen“; so sitzt es häufig fest in den Köpfen
der Pflegefachkräfte. Die Angehörigenarbeit scheint mühsam, wobei es für die
Konzeption doch sehr gute Möglichkeiten gibt, die mit ein wenig Vorbreitung und
guten Willen leicht von der Hand gehen. Erfahren Sie im dieser Arbeit mehr über
die Notwendigkeit und Realisierung einer guten Angehörigenarbeit.
Quelle: CareLounge >>>
Expertenthema (html) <<<
Das Recht auf Gesundheit
Beitragsrezension
eines gleichnamigen Aufsatzes von P. Kirchhof
von Ass.
jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal
>>>
mehr dazu
"Gewalt gegen
Alterspatienten"
oder: "Aktuelle Tendenzen" in der Pflege seit 1975 !?
von Ass.
jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal
>>> mehr dazu
Die
"normative Kraft des Faktischen" und ihre Auswirkung
auf das Berufsbild der Altenpflege
-
ein rechtspolitisches Plädoyer für den Alterspatienten
von Ass.
jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal
>>>
mehr dazu
Wie
fortschrittliche psychosoziale Betreuungskonzepte zu subtilen Formen der Gewalt
werden können.
v. Dipl.Psych. B. Merkwitz,
in IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Kurzkommentar: Die "pathologischen
Straftäter"
in der Altenpflege?
von Ass. jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>> mehr dazu
Arzt oder Träger - wer
überwacht das Pflegepersonal ?
von Ass.
jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal
>>> mehr dazu
Einige Gedanken zur Geschäftsfähigkeit des Alterspatienten
- ein kritischer Kurzbeitrag
von Ass.
jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal
>>>
mehr dazu
Medizinische Versorgung in Pflegeheimen in der Kritik
v. Eulitz, in Bayer.Ärztezeitung
Ausgabe Oktober (10) 2005, Seite 668 >>> zum
Beitrag (pdf)
So optimieren Sie Ihre Dienstübergabe
von Marlies Münch
Haben Sie manchmal das
Gefühl, dass Ihre Dienstübergabe in eine Kaffeerunde übergeht? Dann sind Sie
als Pflegedienstleitung nicht allein. In vielen Pflegeeinrichtungen ist die
Dienstübergabe lediglich der Übergang zwischen der Dienst- und der Freizeit. Da
Sie Ihre Arbeitszeit und die Ihrer Mitarbeiter sinnvoll ein- und umsetzen sollten,
muss Ihr Ziel eine klar strukturierte und effektive Dienstübergabe sein…
Quelle: CareLounge Expertenthema >>> Zum Beitrag <<<
Woran krankt die Pflege?
v. Carmen Wingenbach
Existiert überhaupt ein
Beruf, der derart von Neuerungen (Pflegeversicherung, MDK-Richtlinien, Doku am
PC, etc.) heimgesucht wird, wie die Altenpflege im letzten Jahrzehnt und
existiert darüber hinaus, und dies ist letztendlich das absonderliche, eine
Tätigkeit, in der man diesen Neuerungen derart verhalten, skeptisch und
unverständlich gegenübersteht? Dies mag vordergründig in der Summe der
"unqualifizierten" Kräfte begründet liegen, doch erscheint mir dieser
Grund tatsächlich zu profan. Liegt es also daran, dass man glaubt in der Pflege
einfach nur pflegen zu können und sich als Pflegender mitunter der Illusion
hingibt, sich mit rechtlichen und politischen Belangen und Verfügungen nicht
rumschlagen zu müssen? Oder liegt es am mangelnden Informationsfluß, also an
Sätzen wie "das muß halt ab jetzt anders gemacht werden", aber die
Begründung geht in den Wirren der Organisation verloren?
Quelle: CareLounge Wissen >>>
mehr dazu (html) <<<
Weg mit Hindernissen
v. Daniel Behrendt, in
Nightingale 3/2005
“Das „Zeitalter der Ökonomisierung im Gesundheitswesen“ hat zu einer
Wettbewerbsverschärfung in den Gesundheitsberufen geführt. Dadurch sind Pflegende
einem so genannten Doppelten Mandat unterworfen – also gleichzeitig den
ökonomisch-bürokratischen Interessen ihrer Berufsorganisation wie auch den
individuellen Bedürfnissen der Patienten verpflichtet. Der Autor untersucht, ob
in diesem Konflikt der Pflegenden zwischen einer Markt- und einer
Gemeinwohlorientierung Potenzial für eine Verbesserung ihrer Berufssituation
steckt. Die Untersuchung wurde an der Fachhochschule Fulda durchgeführt und
2004 mit dem Fuldaer Förderpreis für Pflegewissenschaften ausgezeichnet“.
Quelle: Nightingale 3/2005
Anm.: Instruktive Informationen rund um die integrierte
Versorgung (Einführung, Definitionen, Anwendungsspektrum)
Quelle: AOK Bundesverband – online >>> zum
Beitrag (html) <<<
Pflegekammern in Deutschland – Durchbruch oder endlose Warteschleife?!
Betrachtungen aus aktueller rechtlicher und gesellschaftspolitischer
Sicht
v.
Hanika / Mielsch / Schönung,
in PflR 5/2005, S. 203 ff.
Noch einmal:
Zur Anordnungs- und Dokumentationsverantwortung des Arztes
v.
Roßbruch., in PflR 2005/3, 115 ff.
GKritische Pflege… und … rote
Die „Macht“ des geschriebenen „Wortes“ und ihre/seine „Bedeutung“ für die
professionelle Pflege
v. Lutz Barth
Quelle: IQB Internetportal >>> zum
Kurzkommentar (pdf)
<<<
Anm.:
Lesen Sie bitte auch dazu…
Die
"pathologischen Straftäter" in der Altenpflege? >>>
mehr dazu <<<
Probleme einer überalternden Gesellschaft
Vom Wert der Methusalems
v. Egbert Maibach-Nagel
„Angst vor dem Alter ist so
alt wie die Menschheit. Doch mit der Überalterung der Gesellschaft entsteht
eine neue Art von Angst: die vor einer Übermacht der Alten. Was kommt als
Nächstes? Die Angst der Alten vor dem Zorn der überforderten Jungen? Oder kommt
der Wertewandel vom ewigen Jugend-Kult zum "Old is beautiful"? Die
Diskussionen sind heftig, kreisen vorrangig um Befindlichkeiten. Aber Lösungen
des Problems gibt es bisher keine“.
Quelle: zm-online
>>> zum Beitrag (html) <<<
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Voraussetzungen für die Haftung des Pflegewohnheims bei Unfall einer
gebrechlichen Bewohnerin – zugleich Anmerkung zu BGH,Urteil vom 28.4.2005
v. L.
Jäger, in GesR 08/2005, S. 346 ff.
Die
Aufsichtspflicht über einen psychisch veränderten Bewohner im Spiegelbild der
Rechtsprechung
· zum Grundrechtsschutz des
Bewohners
· zugleich
eine kritische Stellungnahme zum Urteil des BGH v.
28.04.2005
zu den Aufsichtspflichten einer stationären Alteneinrichtung
von Ass. jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>> zum Buchauszug
Haftungsrechtliche
Probleme bei der Betreuung
psychisch veränderten Bewohnern
Vortrag aus
1999 beim Erwin-Stauss-Institut
von Ass. jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal >>>
mehr dazu
Der allgemein anerkannte Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse
und seine Bedeutung für die Aufsichtspflichten einer
Pflegeeinrichtung!?
v. Ass. jur. Lutz Barth, November 2005
In der pflegekundlichen Literatur
werden in aller Regel spezifische Aufsichtspflichten einer stationären
Pflegeeinrichtung mit Blick auf den Bewohner verneint; ob diese
Rechtsauffassung nach der Entscheidung des BGH v. 14.07.05 noch
aufrechterhalten werden kann, ist fraglich.
Quelle: IQB Internetportal >>> zum
Beitrag (pdf)
<<<
Erforderliches und Zumutbares
von Renate Kreitz, in Altenpflege
11/2005
Das Vorurteil hält sich hartnäckig: Wenn Pflegebedürftigen etwas zustößt,
stehen Pflegekräfte mit einem Bein im Gefängnis. Der Bundesgerichtshof hat nun
mit solchen Legenden aufgeräumt.
Anm.: Die Autorin rezensiert in diesem Beitrag u.a. die
Entscheidung des BGH v. 28.04.05 betreffend der Sturzproblematik und den
Pflichten einer Pflegeeinrichtung.
Obhutspflichten der Pflegeeinrichtung für ihre Bewohner - Zugleich eine
Anmerkung zum Urteil des BGH vom 28.04.2005 (III ZR 399/04)
v. Dr. R. Schultze-Zeu, H. Riehn , in VersR 2005, S.
1352 ff.
Der BGH verkennt in seiner
Entscheidung über den Sturz einer schwer pflegebedürftigen Seniorin in einem
Pflegeheim die Besonderheiten der Haftung in einer vollstationären
Pflegeeinrichtung. Außerdem wurden die tatsächlichen und rechtlichen Umstände
nicht hinreichend berücksichtigt.
Anm.: Instruktiver Beitrag (zugleich eine
Entscheidungsrezension) zur Sturzproblematik in stationären
Pflegeeinrichtungen, der abweichend von der in der pflegekundlichen Literatur
überwiegend vertretenen Auffassung besondere Obhutspflichten anmahnt.
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Schlüsselwörter:
Neurowissenschaft
Hirnforschung und
Willensfreiheit
Zur Deutung der neuesten Experimente
Hrsg.
v. Christian Geyer – edition suhrkamp (2387), 1. Aufl. 2004
Anm.: Einige Neurowissenschaftler sind seit geraumer Zeit im Begriff, die Philosophen herauszufordern. Es wird eine Revolution des Menschenbildes befürchtet und die Hirnforscher werben aufgrund ihrer Experimente für ihre Arbeitshypothese, dass der freie Wille des Menschen eine Illusion sei. Der Band dokumentiert die Diskussion in einem interprofessionellen Rahmen, in dem Philosophen, Neurowissenschaftler, Theologen, Historiker, Literaturwissenschaftler aber auch Strafrechtslehrer sich zu Worte melden. Gelegentlich wird die These von einem Kulturkampf zwischen den Natur- und Geisteswissenschaftlern vertreten und der Band eröffnet dem interessierten Leser einen ausgewogenen Zugang zu einigen gewichtigen Stimmen unserer Zeit.
Das Gewissen - zwischen
Fürsorge und Selbstbestimmung
Die Grenzen eines pflegerischen
Leitbildes und eines Heimvertrages ?!
zugleich eine
erste Stellungnahme zum Beschluss des BGH v. 08.06.05 – Wachkoma,
von Ass.
jur. Lutz Barth, in IQB-Internetportal
>>> mehr dazu
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Schlüsselwörter:
Sozialrecht- Rechtsprechung
LSG NRW, Beschluss v. 21.12.05
Keine Weihnachtsbeihilfe für Heimbewohner
Mit
Beschluss vom 21.12.2005 hat das Landessozialgericht NRW im Fall einer 1926
geborenen, vollstationär gepflegten Altenheimbewohnerin aus Marl in einem
Eilverfahren entschieden, dass die Gewährung einer Weihnachtsbeihilfe nach dem
neuen Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) zumindest vorläufig
ausgeschlossen ist.
Quelle: Sozialgerichtsbarkeit.de >>>
zur Entscheidung Az.: L 20 B 65/05 SO ER <<<
Sozialgericht Dresden,
Beschluss v. 11.10.05
Krankenkasse muss einem
Wachkoma-Patienten keine Spazierfahrten ermöglichen - Beschluss des
Sozialgerichts Dresden vom 11.10.2005
Ein
Wachkoma-Patient in einem Pflegeheim hat gegen die Krankenkasse keinen Anspruch
auf einen Rollstuhl für Spazierfahrten außerhalb des Pflegeheimgeländes. Das
hat die 18. Kammer des Sozialgerichts Dresden in einem Beschluss vom 11.
Oktober 2005 entschieden.
Der 41-jährige Antragsteller aus Weinböhla erlitt bei einem Treppensturz im
Sommer 2004 schwerste Kopfverletzungen. Seitdem liegt er im sogenannten
Wachkoma. Eine Verständigung mit ihm ist nicht möglich. Er ist
schwerstpflegebedürftig und vollständig auf fremde Hilfe angewiesen.
Die Versorgung mit einem knapp 2.700 € teuren Multifunktionsrollstuhl für
Spazierfahrten mit seinen Angehörigen lehnte die AOK ab. Daraufhin beantragte
seine Vertreterin beim Sozialgericht Dresden Eilrechtsschutz.
Der Eilantrag blieb ohne Erfolg. Die Krankenkasse muss Hilfsmittel bezahlen,
wenn sie die Selbstbestimmung des Betroffenen fördern. Der Antragsteller kann
aber keinen eigenen Willen bekunden. Eine aktive Teilhabe am Leben in der
Gesellschaft ist ihm damit nicht mehr möglich. Von den Angehörigen
herumgefahren zu werden, ohne eigene Wünsche äußern zu können, ist Teil der
Pflege.
Die Pflegekasse muss den Rollstuhl nicht bezahlen, sie trägt die Heimkosten.
Statt dessen muss das Pflegeheim für seine Bewohner Rollstühle bereit stellen.
Aber es muss nicht erlauben, dass sie damit das Heimgelände verlassen.
Quelle:
Sozialgerichtsbarkeit.de >>>
zur Entscheidung Az.: S 18 KR 540/05 ER <<<
Sächsisches LSG, Urt. v. 15.01.03 – Az. L 1 P 1/01
Zur Kündigung
eines Versorgungsvertrages nach Hinweis auf Defizite in der pflegerischen
Versorgung
Quelle:
Sozialgerichtsbarkeit.de
>>> zur
Entscheidung (html) <<< >>> zur
Entscheidung (pdf.) <<<
Schlüsselwörter:
Verwaltungsrecht- Rechtsprechung
G Verwaltungsgericht Köln, Urt. v. 21.02.06 –
Az. 7 K 2040/05
Assistierter
Suizid und Verpflichtung zur Abgabe eines Pharmakons?
Die Ehefrau des Klägers hatte beantragt, die Abgabe
von 15g Natrium-Pentobarbital zum Zwecke der Durchführung eines assistierten
Suizids von einem Apotheker an einen Vertreter des Vereins „DIGNITAS“ zu
gestatten.
Die Antragstellerin ist
wenige Tage vor Erlass des Widerspruchsbescheides verstorben, so dass der
Ehemann der Verstorbenen Klage eingereicht hat, nachdem er im
Widerspruchsverfahren dem Verwaltungsverfahren beigetreten ist. Die Klage hatte
keinen Erfolg.
Quelle:
NRW.Justiz online >>>
zur Entscheidung (html) <<<
Schlüsselwörter:
Zivilrecht- Rechtsprechung
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